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Einen Überblick über die vielfältigen Yoga-Stile zu behalten ist nicht leicht. Aber um die für sich richtige Form zu finden ist ein wenig Recherche wichtig.

Obwohl die meisten Yoga-Stile auf denselben Grund-Posen beruhen, haben sie doch unterschiedliche Schwerpunkte. Eine kleine Auflistung der beliebtesten Stile soll dabei helfen die richtige Kurswahl zu treffen.



Hatha-Yoga
Hatha ist ein weit gefasster Begriff, der viele der körperlichen Übungen des Yoga umfasst. Ein Hatha-Yoga Kurs wird langsam und bedächtig in die Grundübungen von Yoga einführen.

Vinyasa
Wie Hatha wird der Begriff Vinyasa häufig benutzt um alle möglichen Arten von Yoga-Richtungen zu erfassen. Er bedeutet soviel wie atemkontrollierte Bewegung und ist ein recht kraftvoller Stil. Vinyasa hat eine Reihe von Sonnengruß-Haltungen zur Grundlage, die Bewegung mit Atmung in Einklang bringen. Ein solcher Kurs enthält einige dieser Sonnengrüße um den Körper aufzuwärmen und schließt mit intensivem Stretching.

Integral
Integral ist sanfte Hatha-Praxis. Im Gegensatz zum Hatha Yoga werden im Integral Yoga jedoch keine fest definierten Übungen durchgeführt. Im Vordergrund steht die vollkommene Hingabe aller Handlungen, Worte und Gedanken dem Göttlichen. Kurse in Integral-Yoga enthalten oft Atemübungen, Chanting, Kriyas und Meditation.

Ashtanga und Power Yoga
Ashtanga (“acht Glieder” in Sanskrit) ist eine schnelle und intensive Form des Yoga. In bestimmter Abfolge wird eine Reihe von Übungen ständig wiederholt. Durch die fließenden Bewegungsabläufe, die die verschiedenen Übungen miteinander verbinden, stellt Ashtanga eine große körperliche Herausforderung dar.

Power Yoga hat sich aus Ashtanga entwickelt. Es hat seinen fließenden Stil zur Grundlage, hält sich aber nicht zwingend an eine bestimmte Abfolge von Übungen.

Jivamukti
Jivamukti hat seine Ursprünge im Ashtanga Yoga. Ähnlich körperlich herausfordernd liegen seine Schwerpunkte darüber hinaus im Chanting, in der Meditation und in spirituellen Lehren.

Kundalini
Der Schwerpunkt beim Kundalini-Yoga liegt auf der Koordination von Atmung und Bewegung. Sie soll Energien von der Körpermitte freisetzen, die dann den gesamten Körper durchströmen. Grundsätzlich nutzen alle Yoga-Richtungen eine kontrollierte Atmung, Kundalini geht jedoch darüber hinaus indem es die Wirkungen der Atmung auf die Übungen und die dadurch freigesetzten Energien (prana) erforscht.

Iyengar
B.K.S. Iyengar ist Gründer dieser Stilrichtung des Yoga. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit der korrekten körperlichen Ausrichtung einer Yogahaltung, welche Verletzungen vorbeugen und die bestmöglichen Auswirkungen auf den Körper haben kann.

Iyengar Übungen werden über einen ziemlich langen Zeitraum gehalten um dann zügig von einer zur nächsten Übung zu wechseln. Einbezogen werden Hilfsmittel wie Polster und Gurte, die es ermöglichen auch schwierige Positionen lange zu halten. Aus diesem Grund ist Iyengar auch für körperlich beeinträchtigte Menschen hervorragend geeignet.

Bikram Yoga
Häufig auch Hot Yoga genannt, bedeutet die Ausübung der Asanas in einem 35-40° heißen Raum. Dies ermöglicht die größtmögliche Lockerung verspannter Muskeln und Sehnen. Das Schwitzen reinigt zudem den Körper. Meist, aber nicht zwingend, wird dabei eine Übungsabfolge von 26 Asanas durchgeführt.

Anusara
Anusara kombiniert die korrekte körperliche Ausrichtung mit einer tantrischen Philosophie –dem Glaube daran, dass allem etwas Gutes innewohnt. Die Übungen öffnen das Herz in physischer wie mentaler Hinsicht und sind für Einsteiger wie für Fortgeschrittene geeignet. Häufig werden Hilfsmittel benutzt.

Sivananda
Sivananda basiert auf fünf Prinzipien: 1. Korrekte Yoga-Stellungen (Asanas), 2. Korrekte Atmung (Pranayama), 3. Tiefenentspannung (Savasana), 4. Richtige Ernährung (vegetarisch) und 5. Positives Denken (Vedanta) und Meditation (Dhyana). Es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht bringen soll.

Lachyoga
Auch Hasya (Sanskrit für Lachen) -Yoga, steht für Yogaübungen, die durch eine Kombination aus Atemübungen und Stretching verbunden mit pantomimischen Übungen zum Lachen anregen.

Was gehört Eurer Meinung nach noch in diese Aufzählung?

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Antworten auf diese Diskussion

Viniyoga gehört für mich in dieser Aufzählung noch dazu.

Hinzufügen würde ich hier noch Bodybalance - ein sehr erfolgreiches und beliebtes Trainingsprogramm von Les Mills.

Es kombiniert Elemente  aus Yoga, Tai Chi und Pilates in einer sehr schönen Choreographie, die alle drei Monate wechselt.

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