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Ich mache nun seit einiger Zeit intensiver Yoga im Vinyasa Stil. Ich weiß, dass jeder selber für sich seine Grenzen erfahren muss und sich weiter vorbewegt. Nun habe ich Probleme meine Hüfte zu öffnen, kann mich bzw. im Schneidersitz nicht ablegen oder stabil in der Taube liegen. Wird es mir gelingen, bei täglicher Praxis flexibler zu werden oder sind meine Muskeln bzw. Sehnen zu stark verkümmert, dass ich es nie schaffen werde…. Ich würde diese Erfahrung sehr gerne machen, mich an fortgeschrittene asanas ranzutrauen…..Viele Grüße

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Hallo Julia,

jetzt da pauschal drauf zu antworten. Was heißt denn seit "einiger Zeit" ? Es ist schon ein Unterschied, ob man 3 Monate, oder seit 3 Jahren intensiv praktiziert:-)

Ärztliche /medizinische Ursachen, alte Verletzungen oder ähnliches sind auszuschließen?

 

Fehlende Stabilität in der Taube ist Anfangs normal  - > gerne wird hier auch empfohlen, ein Kissen unter die erhobene Pobacke zu legen, um mehr Stabilität am Anfang zu haben.

Ich weis jetzt auch nicht genau, was Du mit "ablegen" im Schneidersitz meinst. Deine Knie Richtung Boden zu bekommen, oder den Oberkörper nach vorne ablegen????

Sofern Du gesund bist  und noch nicht soooo lange Yoga machst, würde ich sagen, gib Dir Zeit, hab Geduld und mach Dir keinen Kopf. Ich übe schon viele Jahre, habe aber gena dort auch meine Schwachstellen............

Auch weis ich ja leider nicht wie "alt/jung" Du bist................mit 74 ist es schwieriger, da wieder Flexibel zu werden, als mit 24:-)

Sorry, aber da kann man keinen konkreten Tip geben, ohne die Infos. 

Hallo!

vielen Dank für Deine rasche Antwort!

Sorry da fehlen wohl einige wichtige Informationen:)! Also ich bin 35 und machen seit 2 Jahren Yoga. Intensiv ca. 6 Monate.  Also ich habe Probleme die Knie runterzubekommen (wie auch beim Schmetterling), komplett ablegen nach vorne (im Schneidersitz wie auch Schmetterling) geht gar nicht....Aber ich habe früher nie im Schneidersitz gessen, daher kann es ja auch nicht von heute auf morgen funktionieren.  Ja das mit dem Kissen mache ich auch schon bei der Taube!

 

LG Julia

Hallo Julia,

dann mach Dir keine Sorgen und hab Geduld. Solange keine Schäden (OP etc.) vorliegen, liegt es einfach nur an fehlender Flexibilität und genau da dauert es leider länger. Mann kann nur lediglich üben, üben , üben. Viel Schmetterling, sitzende gegräschte Vorbeuge, Taube usw.

Ich sehe nur sehr selten bei meinem Schülern dort schon eine hohe Flexibilität  - > das sind dann aber auch genau die, die jahrelang getanzt oder geturnt haben, also auch viele Jahre Dehnung hinter sich haben.

Hab Geduld............es gibt ja zum Glück auch noch viele andere fordernde Asanas, an denen Du zunächst arbeiten kannst :-)

Das Du grundsätzlich da nicht dehnbar genug sein wirst, oder Deine Muskeln (in diesem Fall die Adduktoren) so arg verkürzt sind, dass das niemals gehen wird, glaube ich nicht.

Auch in Haltungen mit Ausfallschritt, weiten Grätschen usw. kannst Du die Oberschenkelinnenseite trainieren............einfach weitermachen, wird schon:-)

Mit täglicher Praxis schaffst Du es natürlich, aber es kann von einem halben Jahr bis zu mehreren Jahren dauern! An Deiner Stelle würde ich nichts forcieren - das ist kein Yoga. Vielleicht solltest Du eine sanftere Variante des Yoga erst besuchen um jede Asana nachspüren zu können (soweit ich weiss Vinyasa Yoga wird so ausgeführt dass man keine Zwischenentspannungen hat, bzw. alles wird in einem Flow ausgeführt, bzw. dieser Yoga ist ziemlich herausfordernd).

Im Schneidersitz kannst Du ein Kissen unter das Steißbein geben so dass die Hüfte höher sind, bzw. die Knie am Boden - vorsicht dabei dass Du nicht in Hohlkreuz kommst.

Für die Hüfteöffnung sind die Füsse wichtig und leichte Anspannung des Beins (Pobacken auch). Versuch Dich bei stehenden hüfteöffnenden Asanas (z.b. der Krieger) mehr auf die Füsse zu konzentrieren - besonders von dem Bein was nahhinten zeigt. Sie müssen ganz stabil sein (in den Boden bewusst drücken - besonders die Außenkante des "hinteren" Fußes) das erleichtert die Öffnung der Hüfte. Steißbein nach unten ziehen. Versuche jede kleine Bewegung der Hüfte dabei, bzw. der Füsse aufmerksam zu machen, ohne Schnelligkeit oder Zuckungen!

Viel Spass weiter

Hallo Julia,

Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Und regelmäßige, achtsame Praxis, dann wirst Du flexibler werden.

Übertreibe es nicht, sondern höre auf Deinen Körper. Vergleiche Dich nicht mit anderen. Andere sind vielleicht schon von Natur aus hyperflexibel oder praktizieren seit Jahrzehnten Yoga. 

Du hast Deinen Körper, mit dem Du arbeiten kannst. Du hast Deinen eigenen Weg und mit Geduld und Spucke werden sich auch Deine Hüften öffnen. Muskeln und Sehnen sind nicht aus Beton, auch wenn es sich manchmal anders anfühlt ;-)

Laß Dich auch nicht entmutigen, wenn es bei Dir länger dauert, als Du dachtest. Mach' einfach weiter. Mit Yoga tust Du Deinem Körper auf jeden Fall etwas Gutes.

 

Liebe Grüße

Andrea

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