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Nach einer Reise durch das südliche Indien braucht Yogalehrerin und Fotografin Jenay Martin immer einige Zeit, sich wieder zu akklimatisieren und ihre Koffer auszupacken. Und dann fehlt ihr ziemlich schnell das indische Essen, das sie so sehr liebt.



Sie liebt die indischen Dosas über alles und isst sie bei ihren Aufenthalten schon zum Frühstück. Dosa, das ist ein proteinreiches Gericht ohne Gluten, das in Indien als Hauptmahlzeit und Imbiss zu allen Tageszeiten gegessen wird. Reis und Linsen werden gemischt und zu einem Brei zerkleinert und während einer Nacht vollzieht sich ein Gärungsprozess, wie bei einem Sauerteig. Daraus stellt man zähe kleine Kuchen her, die mit anderen Zutaten gefüllt werden. Chilis, Zwiebeln, Kartoffeln, und scharfe Gewürze vollenden den Geschmack.

Indien kennt mehr als 100 verschiedene Dosa-Arten. Gefüllt mit Käse, Eierfrucht oder Frühlingsgemüse findet man sie in speziellen indischen Restaurants auch in Kalifornien. Auch in New York suchen Yogis gerne nach der Yogastunde bei Hampton Chutney Co diese Dosas, von denen manche behaupten, dass sie abhängig machen. Einer der Restaurantinhaber schreibt ihre Beliebtheit aber eher der Tatsache zu, dass sie zu erschwinglichen Preisen angeboten werden und trotzdem aus frischen Inhaltsstoffen bestehen. Deshalb werden die meisten Fans dieses Gerichtes auch nicht müde, es zu essen, denn die Kombinationen sind vielfältig.

So versucht auch Jenay in der Küche von Mitras die richtige Zubereitung abzuschauen. Der Koch gibt den Teig mithilfe einer Messtasse auf ein Blech mit heißem Fett, mit der er den Teig auch geschickt verteilt, bevor er die Füllung hineingibt und das Ganze anmutig zusammenklappt.

Das wollte Jenay auch ausprobieren und versorgt sich mit den nötigen Zutaten. Bei ihr aber hat der Teig Farbe und Konsistenz von nassem Zement. Bei 75° F gärt diese Mischung, laut Kochbuch, besonders gut. Als sie es wieder öffnet, sieht sie kleine Luftblasen aufsteigen. Es hat also funktioniert. Auch die Kartoffeln hat sie zubereitet und gewürzt. Und tatsächlich gelingt es ihr, einen Teigfladen zu garen, den sie mit den Kartoffeln füllt. Nun genießt auch sie mit ihrem Mann regelmäßig ihre geliebten Dosas und muss auch in Amerika nicht darauf verzichten.

Nach einem Artikel von Linda Lau Anusasananan, gefunden im amerikanischen Yoga Journal.

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Schöner Tipp, DANKE! Mmh

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