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Während der warmen Sommertage kann man sich die Erkenntnisse des Ayurveda zu Nutze machen, die unseren Körper in einen warmen und einen kühlen Bereich unterteilt. Vor allem eine bestimmte Atemtechnik, die Chandra Bhedana Pranayama, auch Mondatmung genannt, ist dazu geeignet. Sie entlastet uns und hilft uns überschüssige Hitze auszugleichen.



Yoga und Ayurveda kennen beide die Unterscheidungsformen des THA, das unsere Mondenergie in der kühlen linken Körperhälfte bezeichnet und ihres Gegensatzes, des HA, das die Sonnenenergie der rechten Körperhälfte definiert. Mit einigen wenigen Punkten kann man zu der angenehmeren Atemtechnik des THA hinfinden und ihre kühlenden Eigenschaften für sich nutzen.

Du setzt Dich in einer aufrechten und entspannten Haltung bequem hin und schließt deine Augen.
Deine rechte Hand bildet die Haltung des Vishnu Mudra. Hierzu klappst Du Deinen Mittel-und Zeigefinger nach unten.

Der Daumen Deiner rechten Hand wird nun an Deinem rechten Nasenflügel in Position gebracht, während der Ringfinger an Deinem linken Nasenflügel ruht.

Du verschließt jetzt einfach das rechte Nasenloch und atmest durch das linke einen tiefen Atemzug ein. Ebenso verfährst Du nun mit dem Zeigefinger bei der linken Nasenseite, indem Du diese verschließt und rechtsseitig in einem ruhigen Atemrhythmus ausatmest.

In einem gemäßigten Rhythmus lässt Du Deinen Atmen dabei über einen Zeitraum von ein bis drei Minuten langsam und stetig fließen, während du rechts die Einatmung und links die Ausatmung mit verschlossenen Nasenlöchern auf der Gegenseite absolvierst.

Nun kannst du den Arm wieder sinken lassen und eine kurze Weile durch beide Nasenlöcher tief und ruhig einatmen.

Du wirst feststellen, dass Du Dir bei besonders warmer Witterung auf diese Weise Erleichterung verschaffen kannst, ohne dass dafür ein großer Aufwand erforderlich ist.

Nach einem Artikel, gefunden im deutschen Yoga Journal.

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Da scheint wohl etwas durcheinander gekommen zu sein:

Ebenso verfährst Du nun mit dem Zeigefinger bei der linken Nasenseite, indem Du diese verschließt und rechtsseitig in einem ruhigen Atemrhythmus ausatmest.

Gemeint ist wohl der Ringfinger.

während du rechts die Einatmung und links die Ausatmung mit verschlossenen Nasenlöchern auf der Gegenseite absolvierst.

Bei Chandra Bhedana (so wie ich es kenne) wird immer links ein- und rechts ausgeatmet.

Also diese Art der Mondatmung kenne ich nun gar nicht, die Mondatmung ist eine Richtungsatmung, bei der du immer links EA und rechts AA . Das Vishnu Mudra wird gehalten wie bei der Nasenwechselatmung, aber welche Rollte spielt hier der Zeigefinger, dieser liegt doch in der Handfläche 0der? Bitte denkt mal darüber nach und korrigiert dies... Namaste Susanna

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