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Deutsche Yoga-Verbände: Warum, welche, Vor- und Nachteile?

Hallo

Ich spiele mit dem Gedanke eine Yogaausbildung zu absolvieren.
Etliche Angebote gibt es mittlerweile und es oft schwierig das Gute vom Schlechten zu unterscheiden.
Deshalb, es scheint mir, gibt es die verschiedenen Yoga Verbaende die Mindestvoraussetzungen und Qualitaet garantieren. Richtig?

Um nur ein paar zu nennen:
1. BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland)
2. 3H Organisation Deutschland e.V. 3HO
3. DYG Deutsche Yogagesellschaft e.V.

Was haelt ihr von den verschiedenen Verbaenden?
Ist es wirklich notwendig sich ueber einen der Verbaende ausbilden zu lassen?
Wenn interessiert es im Endeffekt ob ich ein "normaler" Yogalehrer bin oder ein Yogalehrer mit "BDY/EYU Abschluss" zum Beispiel. Die Krankenkassen? Kunden?

Danke fuer eure Hilfe

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Allgemein ist es am besten, die Yogalehrer Ausbildung bei einem Verband zu absolvieren, der im Deutschen Yoga Dachverband Mitglied ist. Diese Verbände gewährleisten gute Qualitätsstandard bei Ausbildung und Ausbildern.

Neben den von dir genannten Verbänden BDY, 3HO, DYG gehören dazu BYV, Iyengar, Sivananda, Kneipp.
Der Yoga Verband, der die meisten Yogalehrer ausbildet, ist der "Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV)". Er bildet etwa die Hälfte aller in Deutschland ausgebildeten Yogalehrer aus, vermutlich etwa 4-5 Mal so viele wie der BDY.

Die Krankenkassen erkennen bestimmte Zertifikate an, andere nicht. Die Zertifikate von BDY und Yoga Vidya (2-Jahres- oder 3-Jahres-Ausbildung) Zertifikat sind für die Krankenkassen gleichrangig.

Inwieweit potentielle Kursteilnehmer Wert auf eine bestimmte Yogalehrer Ausbildung legen, ist sicherlich stark ortsabhängig. Am meisten Wert legen Teilnehmer darauf, dass sie sich in der Yogastunde gut fühlen, positive Wirkungen spüren, sich entspannen können, neue Energie bekommen... Und das spricht sich dann herum.

Wichtig ist auch, dass du dort eine Yogalehrer Ausbildung machst, wo du dich gut fühlst. Denn eine Yogalehrer Ausbildung ist schon eine intensive Erfahrung. Da muss der Unterrichtsstil der entsprechenden Schule dir liegen. Wir bei Yoga Vidya empfehlen z.B. den vorigen Besuch eines Yogalehrer Vorbereitungsseminars.

Liebe Grüße, Sukadev
(Gründer und Leiter von Yoga Vidya)
Um eine Yogalehrausbildung zu absolvieren, sollte man erst einmal eine lange Weile Schüler gewesen sein.
Die meisten seriösen Yogaschulen verlangen 1 bis 3 Jahre Vorerfahrung, bevor sie einen zulassen zur Ausbildung. Diese mehrjährige Erfahrung als Yogapraktizierender basiert ja auf einem - oder auch mehreren - Yogastilen, und dann weiß man meist, wohin die Yogareise gehen soll.
Die Frage, ob da ein Verband dazugehört, ist meiner Meinung zweitrangig. Zuallererst sollte man sein Herz und seinen Körper fragen, welche Form von Yogapraxis einem guttut und hilft. Erst wenn man zutiefst verwoben ist in die eigene Praxis, sollte man sich Gedanken über eine Ausbildung machen. Die Krankenkassen erkennen jede Ausbildung über mindestens 2 Jahre und 500 Unterrichtseinheiten an. Und wenn man nicht über einen Grundberuf aus dem pädagogischen oder Gesundheitsbereich verfügt, werden sie einen trotzdem nicht fördern.

Namaste
Marina Pagel
1. Vorsitzende Deutscher Yoga Dachverband

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