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Bikram – oder auch Hot Yoga – ist die Ausübung von Yoga in seiner heißesten Form: nämlich in einem auf 40 Grad erhitzten Raum.

Das starke Schwitzen hilft dem Körper zu entschlacken und zu entgiften. Außerdem ist durch die Wärme eine intensive Muskel- und Sehnenarbeit möglich, der Kreislauf wird angeregt und der Stoffwechsel erhöht. Es gibt keine Einteilung in Anfänger oder Fortgeschrittene. Ob Yoga-Neuling oder erfahrener Yogi, jeder startet auf seinem Level.

Mit seinen 26 klassischen Yoga-Übungen in tropischer Hitze gilt Bikram Yoga heute als eine der populärsten Yoga-Arten. Entwickelt hat sie der Inder Bikram Choudhury und lehrt sie seit mittlerweile 35 Jahren in Los Angeles. Erfolgreich gemacht haben es vor allem berühmte Sportler aber auch viele Prominente wie Madonna, Bill Clinton oder George Clooney, die auf Bikram Yoga schwören.

Was haltet Ihr von dieser Art der Yoga-Ausübung? Hot or not?

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Schaut Euch einfach das an

http://www.youtube.com/watch?v=0Kx69RRi1i8

oder die anderen Videos - wunderbar anzusehen! Aber man kann sich halt fragen: was macht Yoga aus? Was ist das Ziel des Übens?
so krank!
Ich kenne die häufige Kritik am Franchise-System von Bikram-Yoga und kann verstehen, dass das viele nicht mögen.

Dennoch finde ich Bikram Yoga einfach nur genial und sehr schade, dass es nur in so wenigen Städten angeboten wird. Nach dem Yoga hat man nicht nur dieses wunderbare Yoga-Wohlbefinden, sondern zusätzlich noch den ausgeruht-entspannten Körper wie nach einem Saunagang. Einfach wunderbar!
Ich finde es besser, sich eine Meinung zu bilden, wenn man es ausprobiert hat. Und: ich habe tatsächlich Erfahrungen in ca. 7-8 Bikram-Stunden und man höre und staune: ich war BEGEISTERT über die Wirkung, es hat einen unglaublichen Energieschub gegeben nach der Praxis. Zwischendurch gab es harte Momente, aber: es hat sich gelohnt. Kann es nur empfehlen, mal selber auszuprobieren und evtl. auch zu staunen.
Vlg, Sylvia
Hallo Sylvia,

auch wenn dir Bikram-Yoga gut tut und du „BEGEISTERT“ bist, so muss das ja nicht auf alle Yoga Praktizierenden zutreffen.

Tatsache ist doch, das Bikram-Yoga bei einer Raumtemperatur von ca. 38 Grad Celsius geübt wird.
Angesichts eines wachsenden ökologischen Bewusstseins in der (Welt-)Bevölkerung und den damit verbundenen Handlungskonsequenzen, liegt es doch nahe, sich darüber Gedanken zu machen, ob es ökologisch gesehen sinnvoll und verantwortbar ist, Yoga bei so einer Temperatur zu üben.
Gerade in unseren Breitengraden ist das Aufheizen von Räumlichkeiten (Sommer wie Winter) auf diese Temperatur pure Energieverschwendung.

Die Frage ist daher:
Geht es um mich persönlich (z.B. mein Wohlergehen)?
Oder geht es um etwas unpersönliches, übergeordnetes, etwas, das alle Menschen mit einbezieht?
Die ökologische Seite ist natürlich eine ganz andere. Diese Fragen stellt man sich ja auch, wenn man ins Auto einsteigt oder in die Sauna geht, das sind ja alles Dinge, die man unter Energie-Verschwendung einstufen kann.
Mir ging es auch nur darum, eine Yogaform abzulehnen, ohne es ausprobiert zu haben, nur weil jemand damit viel Geld verdient.
Man sollte die positiven Wirkungen auch ruhig betrachten.

In diesem Sinne...Sylvia
lieber giacomo, liebe yogafreunde

ich bin ebenfalls begeistert von bikram yoga. ich mag auch viele andere yoga-arten und yogatraditionen und vertrete die ansicht: "all yoga is good yoga".

erstaunlich finde ich allerdings, mit welcher inbrunst yogaliebhaber auf dieser plattform über dinge urteilen, ohne diese probiert oder sich etwas tiefer damit beschäftigt zu haben. yoga praktizieren ist eine sache, die prinzipien des yoga leben dagegen eine lebensaufgabe. zum "yoga leben" gehört für mich besonders toleranz, akzeptanz und ein offener geist. vielleicht ist es das, was ich an der bikram yoga praxis so mag: es ist unglaublich ehrlich und erfrischend undogmatisch.
Hallo Thomas,

grundsätzlich nehme ich mir heraus Kritik zu üben, - sowohl hier im Forum als auch im richtigen Leben. Meine Kritik bezüglich „Bikram-Yoga“ war in der Art und Weise zwar sarkastisch, aber ich denke inhaltlich korrekt und richtig dargestellt. D.h., ich habe nur die Fakten genannt (mit ironischem Unterton).
Wenn ich aber faktisch etwas Falsches gesagt habe, dann korrigiere mich bitte. Wer Kritik austeilen kann, muss auch Kritik einstecken können.

Deine Ansicht: "all yoga is good yoga", kann ich nicht teilen, - das hat aber nichts mit Intoleranz zu tun. Vielmehr sehe ich in den verschiedenen „Bindestrich-Yogaarten“ nur eine Verwässerung des traditionellen und klassischen Yogas und das erfinden neuer Geschäftsideen. Heraus kommen dann so abstruse Namen wie Nackt-Yoga, Hormon-Yoga, Lach-Yoga und viele mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, das bei all den „Bindestrich-Yogaarten“ nicht Yoga im Vordergrund steht, sondern das, was mit dem jeweiligen „Reizwort“ davor assoziiert wird. Und genau das macht heutzutage auch den Businesscharakter aus. Yoga ist zum Geschäft geworden. Man lässt sich etwas sogenanntes Neues einfallen, verbindet es mit Yoga und schon ist eine neu Geschäftsidee und eine weitere Bindestrich-Yogaart geboren. Wer lässt sich denn heute nur noch mit „Yoga“ hinter dem Ofen hervorlocken.
Lachen kann ich im Übrigen auch ohne Yoga, - dazu muss ich nicht Lachyoga praktizieren.

Übrigens:
Neulich, auf dem Klo sitzend, kam mir eine Idee. Allerdings war mir noch nicht klar, wie ich es nennen könnte…..Vielleicht Stuhl-Yoga? Aber nein, ich glaube das kommt doch nicht so gut an, oder?

Tschuldigung, jetzt bin ich fast wieder ins sarkastische abgerutscht.
Was für eine irreführende headline... Wie wenn man sich Erleuchtung durch alleinige Asanapraxis erarbeiten könnte. Na, ich weiß nicht. Wie wär's andersrum: meditieren für die Muckis;-)
Ich finde es bemerkenswert, dass sich alle auf eine WM freuen. Ist denn der nicht-kompetitive Gedanken des Yoga beim Bikram nicht mehr Grundlage? Eine WM läuft meiner Meinung entgegengesetzt dem yogischen Gedanken, dass jeder so weit geht, wie es ihm gut tut, ohne sich vergleichen zu müssen???? Die ökologischen Aspekte hin oder her. Das ist nur noch Leistungssport, keine ganzheitliche und ausgleichende Praxis.
Ich finde auch Yoga und ein Wettbewerb sind ein Widerspruch in sich! Es gibt ja sehr viele youtube-Videos dazu, die haben mich jeweils total irritiert!

Hallo,

 

ich finde es einfach toll, das es so viele Yoga-Arten gibt, so kann ich mir das heraussuchen, nach was mir gerade ist. Ich empfehle auch meinen Schülern, so viele Yoga-Stile wie möglich auszuprobieren. Warum nicht? Wenn man es warm haben will, gehe ich zum Bikram-Yoga, wenn ich mich fordern möchte gehe ich zum Power-Yoga und wenn ich einfach nur faul sein möchte, irgendeine Lehrerin bietet sicher einen sanften Hatha-Yogastil an.Natürlich bin ich hier in Berlin als Yoga-Schülerin reich gesegnet und ich muss sagen, ich nutze dieses Angebot und es tut mir gut.

Und wieso soll ich es verurteilen, das jemand eine Idee hatte und jetzt damit Geld verdient? Ich finde diese Leute einfach nur genial und bewundere diese einfach nur (übrigens auch David Swenson, Anna Trökes, Swami Sivananda,  Swami Vishnu-Devananda).

Ausserdem hat schon Swami Sivananda Lachyoga praktiziert!   

LG Petra

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