yogapad.de | Dein Forum für Yoga, Meditation, Ayurveda und mehr

Bikram – oder auch Hot Yoga – ist die Ausübung von Yoga in seiner heißesten Form: nämlich in einem auf 40 Grad erhitzten Raum.

Das starke Schwitzen hilft dem Körper zu entschlacken und zu entgiften. Außerdem ist durch die Wärme eine intensive Muskel- und Sehnenarbeit möglich, der Kreislauf wird angeregt und der Stoffwechsel erhöht. Es gibt keine Einteilung in Anfänger oder Fortgeschrittene. Ob Yoga-Neuling oder erfahrener Yogi, jeder startet auf seinem Level.

Mit seinen 26 klassischen Yoga-Übungen in tropischer Hitze gilt Bikram Yoga heute als eine der populärsten Yoga-Arten. Entwickelt hat sie der Inder Bikram Choudhury und lehrt sie seit mittlerweile 35 Jahren in Los Angeles. Erfolgreich gemacht haben es vor allem berühmte Sportler aber auch viele Prominente wie Madonna, Bill Clinton oder George Clooney, die auf Bikram Yoga schwören.

Was haltet Ihr von dieser Art der Yoga-Ausübung? Hot or not?

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 3074x ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Ne also Sauerstoff muss schon sein. Ist wohl kaum im Sinne des Erfinders, Leuten die Luft zum Atmen abzuklemmen.
wie stellen Sie sich eine normale Atmung bei 40 Grad während mindestens 90 minuten, und das nicht einfach im Liegen oder im Sitzen, sondern in Asanas vor?

Im Sommer sind es draussen schon mal gerne 30-35°, da kann man ja auch noch atmen, und es soll sogar Menschen geben, die joggen 100Km durch die Wüste. 

 

Problematisch wird es, wenn nicht genug Lüftung besteht, also entweder Fenster ab und zu geöffnet werden oder eine Lüftungsanlage für Austausch sorgt, dann ist weniger die Hitze das Problem, als viel mehr die Luftfeuchtigkeit.

 

Meine Erfahrung ist aber, dass die meisten guten Bikram Lehrer bei so etwas verantwortungsvoll vorgehen, und die Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffgehalt im Griff haben, ggf. Lüften oder die Heizer runterregeln.

 

Das angesprochene Thema Erkältung kenne ich nicht aus eigener Erfahrung. Ich denke, wer von der Sauna hinaus in den Schnee geht, erkältet sich ja auch nicht. Es darf halt nich ständig ziehen sondern muss kurz und kräftig gelüftet werden.

 

Nein aber im Ernst, es bringt nichts, darüber theoretisch zu lamentieren, man muss es ausprobieren, dann urteilen. 

na ja, Sie haben, im Grunde genommen, natürlich Recht...
Bikram Yoga ist kein dynamischer Stil. Traditionell gibt es dort KEINE Sonnengrüße. Das heißt, man macht die Positionen statisch. Da hat man mit der Atmung keine Probleme. Eher mit dem Kreislauf, das legt sich aber nach ein paar Einheiten.
also? Ist das Yoga, wenn es da keine Sonnengrüße gibt?
yoga besteht doch nicht nur aus sonnengrüßen.
Ich kannn nichts behaupten, da icj kein Spezialist bin. Ich dachte einfach, dass die Sonnengrüße ein integrierender Bestandteil des Yogas sind.

Ja, das ist wohl ein Nachteil von Bikram. Arme bzw. Oberkörper werden gar nicht angesprochen.Kopfstand gibts auch nicht.

Bikram ist seeeehr basic.

Sonnengrüße dienen i.d.R. zum Aufwärmen, da beim Hot Yoga Aufwärmung nicht soooo das Problem ist ( :o) ) geht das auch ohne ...

Vielleicht sollte man das ganze einfach mal ausprobieren. Ich fands jedenfalls genial! Die Muskeln waren schön warm, man schwitzt, entgiftet und kann dabei trotzdem noch atmen. Nicht ohne Grund bietet mittlerweile fast jedes Yogastudio in Kalifornien Hot Classes an. In unseren Breitengraden stelle ich mir das geradezu genial vor: hier wirds nämlich richtig kalt im Winter...

Bikram Yoga in kälteren Breiten halte ich ebenfalls für kontraproduktiv. Die Energie, die nötig ist, um gerade im Winter größere Räume auf 40 Grad zu erhitzen, ist einfach zu hoch. Yogis sind ja im Allgemeinen dafür bekannt, eine ökologischere Einstellung zu haben, als andere Menschen. Das widersoricht sich schon.

RSS

© 2019   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Werbeagentur Münster   Powered by

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen