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Bikram – oder auch Hot Yoga – ist die Ausübung von Yoga in seiner heißesten Form: nämlich in einem auf 40 Grad erhitzten Raum.

Das starke Schwitzen hilft dem Körper zu entschlacken und zu entgiften. Außerdem ist durch die Wärme eine intensive Muskel- und Sehnenarbeit möglich, der Kreislauf wird angeregt und der Stoffwechsel erhöht. Es gibt keine Einteilung in Anfänger oder Fortgeschrittene. Ob Yoga-Neuling oder erfahrener Yogi, jeder startet auf seinem Level.

Mit seinen 26 klassischen Yoga-Übungen in tropischer Hitze gilt Bikram Yoga heute als eine der populärsten Yoga-Arten. Entwickelt hat sie der Inder Bikram Choudhury und lehrt sie seit mittlerweile 35 Jahren in Los Angeles. Erfolgreich gemacht haben es vor allem berühmte Sportler aber auch viele Prominente wie Madonna, Bill Clinton oder George Clooney, die auf Bikram Yoga schwören.

Was haltet Ihr von dieser Art der Yoga-Ausübung? Hot or not?

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...und ich mich auf die WM!
Man nehme ein paar Asanas, stellt diese in einer bestimmten Reihenfolge zusammen, übt das Ganze bei 40 Grad, gibt dem Ganzen einen Namen (also Bikram-Yoga), lässt den Namen und die Art der Reihenfolge schützen, kassiert jede Menge Kohle (also Geld) und wird zum Multimillionär. Danach rennt man nur noch mit Goldkettchen und Rolexuhren `rum, hat einen fetten Bauch und nennt sich Yogalehrer,- oder gar Meister ???
Aber Meister in was? Ach ja, Meister im Geld verdienen.
Die Frage ist: Was hat das noch mit Yoga zu tun, - egal ob „hot or not“?
Abgesehen davon ist Bikram-Yoga der ökologische Schwachsinn schlechthin. In unseren Breitengraden muss man den Übungsraum erstmal auf 40 Grad Raumtemperatur aufheizen.
Diese Energieverschwendung kann man mit wirklich keinem Argument in der heutigen Zeit rechtfertigen.
Ich frage mich auch welche Kosten wohl höher sind, - die für die Raummiete oder die für die Heizkosten?
Recht hast Du! Wobei, wohnt der Bikram nicht in Kalifornien? Da kommt er wohl nicht in die Verlegenheit sich über Heizkosten Gedanken machen zu müssen.

Physiologisch ist es wohl auch fragwürdig. Wärme von aussen trägt ja nur bedingt zu einer guten Muskelerwärmung bei. Dafür fällt zumindest mir bei großer Hitze das Atmen schwer.

Ich habe mal gelesen, dass er schon recht bescheiden angefangen und z.B. auf dem Fußboden geschlafen hat. Keine Ahnung ob das stimmt, was jetzt draus geworden ist hat mit Yoga im eigentlichen Sinn leider nichts mehr zu tun.

Nebenbei bemerkt: schwört Madonna nicht auf Ashtanga Yoga nach Pattabhi Jois? Oder hat sich das geändert? ;-)
"Physiologisch ist es wohl auch fragwürdig. Wärme von aussen trägt ja nur bedingt zu einer guten Muskelerwärmung bei. Dafür fällt zumindest mir bei großer Hitze das Atmen schwer."

Hallo Dirk,
das sehe ich auch so. Ich denke es ist wichtig das der Körper b.z.w. die Muskulatur sich von innen heraus aufwärmen muss.
Ich weiß nicht, ob es eine optimale „Übungstemperatur“ gibt, - meine „Wohlfühltemperatur“ als Mitteleuropäer liegt zwischen 20 und 25 Grad Celsius. Und in diesem Temperaturbereich übe ich auch am liebsten Yoga.

Hallo giacomo,

... !!! Lieben Dank! Ich hätte es nicht besser (vielleicht nicht so gut) formulieren können! :-) LG Durga

Was hat das mit Yoga zu tun,

- dass im Westerwald, Bad Meinberg im Wochentakt frischgebackene Lehrer herauspurzeln? Ist dies wirklich noch ein Auftrag oder Geldmacherei, um die Dimension des Hauses zu finanzieren?

- dass man sich komische Namen gibt? Ich kann auch katholisch gläubig sein, ohne dass ich mich "Schwester Maria" nenne.

- wenn sich Stile wie Jivamukti, Tri, Spirit, Forrest, Bikram, etc.aus den USA in Europa durchsetzen?

- usw. usf.

Hallo YogaYana,

 

kennst Du denn die Ausbildung in Bad Meinberg bei YogaVidya? Wenn ja, wüsstest Du um die Qualität, auch wenn´s in 4- Wochen erreichbar ist.

Die Ausbildung dort hat sehr wohl mit Yoga zu tun.........stark geprägt von Swami Sivananda ( in dessen Tradition dort unterrichtet wird). Dass das Ganze "nur " 4 Wochen dauert , hatte sich Swami Vishnudevananda ausgedacht und auch das ist ja wohl ein "echter Yogi".

Und wer die Wochen dort mitgemacht hat, weis wie hart und anstrengend diese Zeit ist und wie sehr das mit Yoga zu tun hat!!! Ich habe mittlerweile so viele Ausbildung mitgemacht, aber kaum eine so qualitativ hochwertige wie dort und ich bin sehr dankbar dafür, was ich dort bisher lernen durfte.

Nur weil wir nicht als 7 -jährige zu ´nem Guru ziehen, dort dessen Boden schrubben, und die nächsten Jahrzehnte devot jede Übungsanleitung entgegennehmen, um dann am Schluss weitere 20 Jahre in einer Höhle ohne Essen zu meditieren, machen wir alle kein schlechteres Yoga oder weniger echtes Yoga. Wir machen "westliches Yoga" und dies ist nun mal auch von bekannten, großen Yogis zu uns geschleppt worden.

 

Nimm mir die klaren Worte bitte nicht übel..........

 

LG

ShivaDiva

Liebe ShivaDiva,

Missverständnis. Ich wollte die Qualität und Länge der Ausbildung nicht in Frage stellen sondern nur die Häufigkeit der Kurse.Dort und auch woanders purzeln Lehrer im Wochentakt auf die Straße.

Das finde ich nicht gut. Nicht nur dort. Ich finde das Ausbildungsangebot nimmt einfach überhand.

 

Ich liebe klare Worte! :)

Liebe Grüße

Cordula

Hallo YogaYana,

 

prinzipiell gebe ich Dir da recht. Es ist heute recht einfach, Yogalehrer zu werden, was aber noch lange nicht heist, dass man dann auch ein guter Lehrer ist :-) Ich vertraue da ganz auf die Schüler, die sehr wohl und sehr schnell merken, ob jemand ein guter Lehrer ist. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Großzahl der Teilnehmer in der Ausbildung gar nicht vorhaben zu unterrichten, sondern diese Wochen/Jahre als persönliche Entwicklung wahrnehmen. Nirgends sonst kann man sich so lange intensiv mit Yoga auseinandersetzen, Fragen stellen und tief in diese Materie eintauchen. Und genauso schnell merken viele, dass sie gar nicht zum unterrichten gemacht sind. So einfach ist das schließlich gar nicht.........deshlab juckt es mich kaum, dass es wöchentlich mehr Lehrer gibt, wenn nur ein handvoll daraus mal unterrichtet.

Und noch ist ja auch der Markt und der Bedarf da und so langsam trennt sich auch bei uns die Spreu vom Weizen und Schüler sind super informiert, was wirklich ein qualitativ und pädagogisch wertvoller Unterricht ist.

 

LG

Annika

Wen das Herz wärmt, der lebt gesund. Das wird durch Drücken der Energiepunkte erreicht. Gut drück
Hurra! Heute kann man Bikram-Yoga auch draußen machen, zwar noch nicht im Schatten, aber in der Sonne hauts - na ja, fast - hin!
Bikram-Yoga, Nackt-Yoga - ich fürchte fast, da kommt noch was...
Und bald trägt ein nächster Yoga-Designer seine Rollex am Handgelenk. Wenns ihn glücklich macht, seis ihm gegönnt.
Ich schmunzel derweil vor mich hin und mache selbstvergnügt meine Asanas.
Bin jetzt aber wieder im Garten. Schönen Sonnensonntag noch Claudia

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