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Betrachte alle Orte als NIRVANA!

 In der Tat sind alle Orte NIRVANA. Dass es sich nirgendwo anders als im Hier und Jetzt befindet, wird für die erleuchtete Wahrnehmung offensichtlich. Nicht eine Veränderung der Umstände, sondern eine Veränderung des Geistes ist notwendig. Die Einstellung des yogischen Adepten zu seiner Umgebung muss von höchster  Achtung für DAS-WAS-IST getragen sein.

Verlangen und Ablehnung können nicht an einem Tag vernichtet werden - vielleicht nicht einmal in einem Leben -, aber sie müssen unerbittlich gebändigt werden, bis sie aufhören, ein ernsthaftes Hindernis auf dem Weg zu sein. Wenn jemand schon von Beginn des Pfades an seinen Geist darauf richtet, Weisheit und Mitleid zu entwickeln - das erstere durch Lesen, Hören, Beobachten und Meditieren, das zweite durch die Betrachtung, dass seine eigene Sehnsucht nach Glück und Wohlergehen von allen fühlenden Wesen geteilt wird -, wird er wahrscheinlich rasche Fortschritte machen.

Aber auch dann muss er sich hüten, mehr als nur einer sehr bescheidenen Befriedigung über die erreichten Resultate Raum zu geben. Spiritueller Stolz und die Erregung, die von spürbarem Fortschritt verursacht wird, blähen das Ego auf und lassen den Adepten in die niederen Bereiche des Lebens zurückfallen.

Wer sich selbst als erleuchtet bezeichnet, ist mit Sicherheit entweder ein Scharlatan oder unterliegt einer furchtbaren Täuschung; denn je näher ein Weiser der Befreiung rückt, desto bescheidener wird er. Echte Weise würden kommen und gehen, ohne von der Welt bemerkt zu werden, wenn sie nicht, vom Mitgefühl für die fühlenden Wesen gedrängt, jenen entgegenkämen, die nach ihrer Führung verlangen und ihrer bedürfen. Man sollte sich nicht zu Stolz auf das Erreichte verleiten lassen, denn das würde den Geist unweigerlich in die Niederungen des Egoismus und der Verblendung hinabziehen.

Schließlich ist das, was da geschieht, eben nicht den bescheidenen Kräften des Meditierenden zu verdanken, sondern dem unermeßlichen TAO, von dem der Übende nicht mehr ist als eine flüchtige Manifestation. Das "Ich" sollte sich nie allzu sehr hervortun, denn "Ich" ist in Wirklichkeit nicht eine Person namens Meier oder Huang, sondern es ist das Selbst des TAO, in dem Meier und Huang nur vergängliche Manifestationen sind. Stolz auf gelegentliche Erfolge ist ein großer Feind des yogischen Fortschritts und führt zu schnellem Abgleiten.

Bleiben Sie unzugänglich für solche belanglosen Gefühle. Seien Sie einfach still!

(aus: Selbstheilung durch die Kraft der Stille von JOHN BLOFELD)

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Antworten auf diese Diskussion

Hast mich BERÜHRT und ein GROSSES THEMA angesprochen.

Manchmal denke ich, ich bin meinen WEG schon so WEIT gegangen. Und am nächsten TAG erkenne ich,

daß es ja doch nur ein KATZENSPRUNG war!

Da dich der Text berührt hat, ist vielleicht auch das Buch an sich für dich interessant. Es besteht aus zwei Teilen, einmal taoistische Theorie und Praxis und zum anderen befasst es sich mit Theorie und Praxis des MAHAYANA-BUDDHISMUS. Es enthält spirituelle Übungen und Geschichten aus dem vorkommunistischen China. Schön zu lesen und absolut empfehlenswert. Wie Ramananda schon schrieb:  Ein Klassiker . Über booklooker.de oder zvab.de wäre es problemlos antiquarisch zu erhalten.

Und über den Ausdruck "NUR ein Katzensprung" wäre Alräunchens Freund wohl nicht so begeistert. Er würde sagen: "Den Menschen ist oft nicht bewusst was sie so daherreden. - Nur ein Katzensprung? - Eine Katze springt aus dem Stand auf einen, ein Meter vierzig hohen Pfosten ohne mit der Wimper zu zucken. Vergleichsweise müsste ein Mensch auf einen 6 Meter hohen Baum springen. Aus dem Stand!" Aber dann würde er doch über den WEG sprechen. Und wie WEIT dieser ist.

NAMASTE

Ach Leute,

schön wenn Nirvana überall wäre.

schön wenn Nirvana immer hier und jetzt wäre.

schön wenn wir nicht immer an den Umständen hängen würden.

schön wenn ihr immer die richtige Einstellung hättet.

schön wenn Yoga euch immer gleich ins Nirvana führen würde.

schön wenn der Buddha nicht so hätte viel erklären müssen und es gleich verstanden hättet.

schön wenn jeder  Erleuchteter auch Echt wäre.

schön wenn das erreichte immer das Nirvana wäre.

schön wenn Yoga und Tao das gleiche ziel hätten.

schön wenn Ich immer Ich Selbst wäre.

schön wenn Ihr die kleinen Schritte mit Freude tun würdet.

schön wenn Blofeld immer recht haben würde.

Grüße

Hallo Leute,

wenn ihr Nirvana nicht kennt, solltet Ihr euch Nirvana nicht vorstellen.

Wenn Ihr euch vorstellt das Überall Nirvana ist so würdet ihr in einer Vorstellungswelt leben und

Vorstellungen sind Hindernisse auf dem Weg ins wahre Nirvana.

Die müsst die Vorstellungen erst auflösen um klar sehen zu können.

Tatsache ist das die äußere Welt , ich meine damit das Universum auf uns alle einwirkt.

Die Bedingungen Nirvana zu finden sind nicht immer gegeben, erst in den Zeiten in dem ihr das Leben meistert , geht ihr auf das Nirvana zu und könnt es erlangen.

Ein wichtiger Punkt ist hier, das das Leben sehr kurz und nicht ewig ist, wann könnt ihr den nächsten schritt tun ?

www.traditioneller-yoga.de

Hallo k und danke für den Buchtipp!

Hallo Ratna, ich kann nur sagen SCHÖN, daß wir alle auf dem WEG  sind und dabei FEHLER machen dürfen. Aus einem Fehler hab ich oft mehr gelernt, als aus einer Sache die funktioniert hat.

UND manchmal finden wir NIRVANA nicht wenn wir das Leben meistern. Manchmal begegnet es uns am stärksten und nachhaltigsten, wenn wir gerade GESCHEITERT sind

Hallo Anne,

Nirvana bedeutet wörtlich , Frei sein von Leid. 

Jeder Ort in diesem Universum ist dem Wandel unterworfen, wie soll da kein Leid herrschen ?

Hier ist Unterscheidungskraft gefragt. 

Es muss schon klar sein was Nirvana bedeutet und was nicht, um eine klare Diskussion zu führen.

www.traditioneller-yoga.de

Gut daß du das nochmal klarstellst.

Wenn du so willst, meine ich die Freiheit, den Frieden, das Licht, daß man findet, nachdem man dem Leid in besonderer Weise begegnet ist.

Sag mir Ratna findest du Nirvana außerhalb oder innerhalb von dir?

Ich bin bisher nur zum "Mittelpunkt" meiner Seele gereist. Dort hab ich reines Bewusstsein erfahren, ewige Weite ,endlose Freiheit ...

Hallo Anne,

Interessante Frage , ich werde sie für die Allgemeinheit beantworten, weil meine Aussage bestimmt mehrere Interessiert, aber besonders Du. 

 

Das Nirvana, gilt es im Leben zu erfahren, wo anderes wurde es bis jetzt nicht gefunden. 

 

Wenn Ihr euch bis zum Mittelpunkt eures Körpers eingefühlt habt (vorgedrungen seit) , müsst ihr euch die Freiheit nehmen eure Mitte zu öffnen. Dies geschieht auf folgende Weise : Ihr müsst euch in eure Mitte einfühlen und dort mit eurem Bewusstsein was Ihr bis hierher entwickelt habt achtsam verweilen, dann öffnet sich euch eurer Inneres Wesens Kern.

Wenn euer Wesenskern sich geöffnet hat müsst Ihr Wachsam (folgen), unnachgiebig müsst ihr eure Wesenskerne die Ihr findet alle hintereinander öffnen !

Ihr werdet immer mehr Ihr selbst.

 

Wenn Ihr die ewige weite erfahren habt oder endlose Freiheit , ist es der erste bzw. zweite äußerste(innerer) Wesenskern den Ihr öffnen müsst.  Öffnet es !

 

Ihr werdet mehrere solcher inneren Kerne öffnen müssen , die hintereinander aufgeschlosseneren werden müssen mit Hilfe eures Bewusstseins. 

 

So gelangt Ihr dann zum Urwesen des Universums, betrachtet es mit aller Güte und Respekt vor allen Wesen, Ihr müsst wachsam sein. Viele von euch sind hier von dieser Pracht der Götterwelten einfach zu fasziniert , das Ihr nicht weiterkommt. 

 

Was ist zu tun ?

 

Ihr müsst das göttliche Urwesen in seiner Gesamtheit wahrnehmen und folgen,

hier

!

 

DANKE RATNA,

für die Antwort. Du hast mir den Schlüssel gezeigt zur nächsten Welt, die ich erfahren möchte.

Da ist wieder das Gefühl von: ich bin schon so weit gegangen aber der Weg ist nicht zu Ende!

NAMASTE AN ALLE MITREISENDEN!

Hallo Anne,

Danke.

Ich schreibe hier für alle weiter. 

Die Pforten öffnet ihr mit den jeweiligen Wesenskern den ihr gefundenen habt , untersucht es und durchleuchtet es,dann müsst ihr euren Wesenkern durchdringen ,das ist euer Schlüssel ! Ihr müsst immer wieder aufs neue üben Wesenskern vorsichtig zu durchdringen, so öffnet ihr die nächste Welt. 

Das Gefühl weit gegangen zu sein ist eine bekannte Wahrnehmung im Samsara, weil Samsara beutet nichts anderes als dieses Wort, es bedeutet "beständige Wanderung" .

www.traditioneller-yoga.de

Wenn ich es geschafft habe, in meine Tiefe vorzudringen und mein reines wahres Selbst zu erfahren,dann ist da überall weisses Licht. (unglaublich schön)

Ich habe dort aber auch eine goldene Kugel entdeckt. Ich komm also zu der Anname, daß das der Wesenskern sein könnte, den ich öffnen soll.

Zur Zeit schlägt mein Leben ein paar Purzelbäume und fordert einiges an Kraft von mir. Aber sobald ich bereit bin, werde ich all das ausprobieren. Ich freu mich schon darauf!

Ach übrigens wenn sich jemand für den "Mittelpunkt" seiner Seele interessiert. Ich bin (Asche auf mein Haupt :-)  über einen nichtsoyogischen Weg dahin gelangt.

BUCHTIPP Brandon Bays "The journey-der Highway zur Seele"

Man mag über sie sagen, was man will. Für mich ist und bleibt es eine Offenbahrung

Hallo Anne,

es ist eines deiner Wesenskerne, nun musst Du nur noch in deine Essenz vordringen. Las es nicht auf dich warten, die Chance die sich dir jetzt bietet, bekommt Du selten. Bleib dran und du wirst die Kraft finden die Du für deinen alltägliches Leben brauchst.

Du fragst ob du bereit bist, natürlich bist du das!

Jeder zeit solltest du auf alles gefasst sein.

Geh dein Weg und verschwende keine Zeit . 

Grüße

www.traditioneller-yoga.de

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