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Ja, das ist meine Frage! Weitergehend würde ich gerne wissen, bin ich als "einfacher" Yoga-Übender gleich ein Yogi oder bedarf es dafür eine langjährige Ausbildung?

Nachdem ich dann ein Yogi bin, müsste ich mich ja auch yogisch verhalten oder ist das kein MUSS?! Zur Zeit lebe ich nicht besonders "enthaltsam"! :-)

Vielen dank!!!

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DAS klingt für mich seeehr schlüssig und passen - der mittlere Weg.

 

Dieser "gezwungene Vegetarismus" widerstrebt mir absolut.

Ich finde eine gewaltfreie Lebensweise absolut erstrebens und wünschenswert. Aber ich lasse mir von niemandem vorschreiben, was ich essen "darf" und was nicht..

 

Ich weiß nicht, ob ich allein da stehe mit dieser Meinung- aber für mich sind Blumen - die wachsen und gedeihen AUCH Lebewesen... Gänseblümchen z.B. die genau wissen wann die Sonne auf und untergeht, da sie sich öffnen und schließen zur entsprechenden Zeit.. Bäume sind genauso lebendig und gibt es nicht unendlich viele Beispiele, wo Bäumen Seelen zugesprochen werden...

Halte deine Hände an einen alten dicken Baum und spüre mal die Kraft die von ihm ausgeht - ist er nicht genauso lebendig wie eine Kuh, ein Schwein oder ein Mensch - nur in anderer Gestalt und mit anderen Möglichkeiten sich zu verständigen als wir es können?

 

Ist vielleicht etwas weit hergeholt zu dem Thema vegetarismus.. aber STRENG genommen - leben die Salate und Blumen die wir essen ganz genauso, wie ein Stück Fleisch gelebt hat...!?

 

 

Ich glaub da war jemand erleuchteter als der Buddha, als er die Sutren interpretiert hat.

Irgendein gscheiter Mensch hat die Sutren so gedeutet, dass das auch auf Fleisch essen umzulegen ist. Vergessen hat dieser Mensch die Milchkühe. Die leiden doch auch.

UND die ganze Masse rennt hierher ohne zu hinterfragen. Wie Schafe.

Ich frag mich, warum im Christentum, niemand auf die glorreiche Idee gekommen ist, das fünfte Gebot dahingehend zu interpretieren, denn da steht ja auch geschrieben "du sollst nicht töten".

Ich als vegetarierin v. Y (vor Yoga) kann nur sagen, dass ich mich mit dem Thema, wie auch die meisten vegis die ich kenne, auseinander gesetzt habe.

 

Absolut lächerlich finde ich immer die Frage: Wie ich mich ausgewogen ernähren kann, ohne Fleisch. Haha.. als hätten sich Fleischesser sich mehr mit der Ernährung auseinandergesetzt.

 

Im Christentum ist es so, dass Jesus, Johannes und andere vegis waren. http://www.jesusveg.de/jesuswarvegetarier.html oder http://www.vegetarismus.ch/heft/2003-4/christentum.htm

 

Das habe ich auch immer gesagt, es heisst: Du sollt nicht töten. Es heist ja nicht Du sollt keine Menschen töten.

 

 

 

 

 

 

So sehe ich das auch! Deswegen lebe ich vegan :-)

Hallo Karl- Heinz,

bei Deiner Frage habe ich mich auch gefragt, bin ich eine Yogini?

Und ich habe mich weiter gefragt: Warum wäre es mir wichtig eine Yogini zu sein? Was verbinde ich mit dieser Bezeichnung? Würde es mich stolz machen ? Würde ich mich dann besser fühlen ? Was verändert es, wenn jemandmich als Yogini bezeichnet?Oder ich von mir selber sage, ich bin eine Yogini? Ich habe für mich beschlossen, daß ich mich gar nicht besser fühlen möchte, weil ich nicht besser bin als alle anderen Menschen egal ob sie Yoga machen oder nicht. Und dann äre da ja auch noch die Frage der Definition von Yogini/ Yogi ? Wer entscheidet das ich ein Yogi / Yogini bin oder nicht ?

Und zum Thema Vegetarismus: Entscheide selbst, ob Du Tiere isst oder nicht. Aber sei Dir bewusst, was Du isst. Stell Dir bei einem Steak das lebendige Schwein vor.

Liebe Grüße Dörthe

Praktiziere jetzt seit 4 Monaten Yoga ... also bin ich ein Yogi :-)

 

Der mittlere Weg ... gefällt mir!

 

Ich kenne ein paar Vegetarier! Die können Yoga Buchstabieren, mehr aber auch nicht.

Für mich hat Vegan, Vegetarismus nichts nichts mit Yoga zu tun. Es ist meine persönliche

Entscheidung keine Tierischen Produkte zu konsumieren!

Wolfgang Du hast vollkommen recht....

Hallo Wolfgang,

 

das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass all' diejenigen Menschen, die bspw. beruflich erfolgreich sind, Unternehmen führen  und somit Verantwortung für viele Menschen tragen - geistig träge sind weil sie vielleicht Fleischesser sind? Hm - das passt irgendwie nicht.

Ich sehe es eher so, dass manche Yoginis/Yogis in ihrem Geiste so träge sind, dass sie vieles von dem, was man ihnen im Unterricht über Vegetarismus und anderem erzählt (ich mache gerade meine YL-Ausbildung) alles so hinnehmen und glauben, dass dies tatsächlich der einzige Weg ist, schlimmer noch: dass dies das einzig RICHTIGE ist!

Das versteh' ich jetzt allerdings als geistig träge - alles immer 1:1 zu nehmen um sich ja nicht selbst mit dem Leben auseinanderzusetzen zu müssen, sondern einfach nur zu "glauben" was andere einem vorkauen - nein, das wäre nicht mein Weg.

 

Schreibt Anakrusis, die sich im Sommer auch mal ein Grillwürstchen und Salat mit Zwiebeln und Knoblauch (was ja wiederum in die Kategorie rajasig gehört) gönnt und sich ansonsten ausschließlich von Bioland und Demeter ernährt (95% Vegetarierin) - ohne Zwang, einfach nur, weil es mir gut tut ;-)

Jetzt sollten wir aber wirklich die Kirche äh das Ashram im Dorf lassen

"Vielleicht wären beruflich erfolgreiche Menschen noch erfolgreicher, gesünder, geistig wacher oder Samadhi näher, wenn sie sich sattwig ernähren würden."

*kopfschüttel*

 

 

 

Den sich auf die Göttlichkeit zubewegenden Yogi erachtet man für höher entwickelt als Asketen, die sich harter Kasteiung unterziehen, für höher als die in den heiligen Schriften bewanderten Gelehrten und für über den Frömmelnden stehend, die ihre Riten im Streben nach Vergünstigungen vollziehen. Sie allesamt sind bis zu einem gewissen Grade noch immer in Begierde verstrickt.

Das ist der große Plan und Zweck der Schöpfung, der den meisten Menschen verborgen bleibt. (Bhagavad Gita, Kapitel 6)

Ich hör mich an wie ein Pfarrer, der die Bibel zitiert. Egal :)

 

Gerade der ethische Aspekt überzeugt mich nicht.

 

Hach, du sprichst mir aus der Seele.

 

Lieber Karl-Heinz,

ob du ein Yogi bist, kannst du dir wahrscheinlich selbst am ehesten beantworten, weil du am ehesten weißt, wie sehr du dich auf dem Yoga-Weg befindest.

 

Zur vegetarischen Ernährung: Für mich persönlich gehören Yoga und vegane bzw. vegetarische Lebensweise zusammen. Auf der einen Seite wegen Ahimsa, Gewaltlosigkeit, aber auch wegen der 'Reinheit' der Speisen (sattva). Dazu gehört ja auch, biologisch angebaute und wenig verarbeitete Lebensmittel zu konsumieren. Den Spruch, du bist, was du isst, gibt es nicht umsonst. Die Nahrung, die ich zu mir führe, hat einen direkten Einfluss auf meinen Körper und meine Seele. Auch wie ich esse macht einen Unterschied - vor dem Fernseher schlingen oder ruhig und allein auf die Mahlzeit konzentrieren...

Aufgezwungen werden sollte natürlich niemandem etwas werden. Jeder entscheidet für sich selbst. Aber dass man sich ohne Fleisch nicht ausgewogen und gesund ernähren kann, ist ein Vorurteil und stimmt so nicht.

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