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Ja, das ist meine Frage! Weitergehend würde ich gerne wissen, bin ich als "einfacher" Yoga-Übender gleich ein Yogi oder bedarf es dafür eine langjährige Ausbildung?

Nachdem ich dann ein Yogi bin, müsste ich mich ja auch yogisch verhalten oder ist das kein MUSS?! Zur Zeit lebe ich nicht besonders "enthaltsam"! :-)

Vielen dank!!!

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Namaste lieber Karl-Heinz!

 

Es gibt keine allgemein gültige Definition von Yoga und somit ebensowenig die eines/einer Yogi(ni). Alleine in Indien gibt es zig unterschiedliche Traditionen und Überzeugungen und die modernen westlichen Formen unterscheiden sich massiv. Vom rein Asana geprägten Fitness-Workout, über 40-Grad-Schwitzer bis zu hinduistischer Spiritualität in westlichen Wohnzimmer - hier gibt es ebenso viel Gutes und Interessantes wie auch Skurriles zu entdecken.

 

Ob bei Ashtanga, Iyengar, Sivananda, Vinyasa, ... überall finden sich alle Arten von Menschen, die sich im integralen Sinne (Ahimsa, sattwige Lebensweise, Raja, Bhakti, ... ) mehr oder weniger yogisch verhalten. Die Asanapraxis, also Hatha-Yoga im engsten Sinne, ist wohl auch eher eine sehr junge Entwicklung in der traditionsreichen Yogaphilosophie. Im achtgliedrigen Pfad von Patanjali steht Asana für die stabile Sitzposition als Ausgangspunkt zur Meditation. Kopfstand, Heuschrecke, Drehsitz, Baum - kam alles erst viel später.

 

Ich fühle mich als Yogi, weil ich mich durch meine Yogapraxis zunehmend verbinde. Mit Menschen, Tieren, Pflanzen - dem Kosmos ;-) Yoga kills -- the EGO! Und das ist für mich gut so, denn es bringt mir individuellen und somit auch gemeinützigen Fortschritt. Alle Dogmen haben meiner Meinung nach hier so aber gar nichts verloren, denn auch sie sind nur das Resultat von Fixierung auf das Ego.

 

Don't blame the Eskimo eating fish - es ist das Einzige was er zu essen findet. Derjenige, der um Supermarkt Hähnchen-Massenware zum Dumpingpreis kauft, darf sich allerdings gerne fragen, was das Tier bis zu seinem Weg ins Kühlregal bisher so alles Schreckliche erlebt hat und ob er das dann wirklich essen muss.

 

"Yoga ist Geschick im Handeln" (Bhagavad Gita). Jeder muss für sich selbst entscheiden (oder herausfinden), welches sein persönlicher Yoga-Weg ist. 

 

Vegetarische Grüße und Namaste

Oliver

Wozu Tiere essen und Eier und Milchprodukte, egal nun ob yogisch oder nicht, wo man doch durch den Verzicht darauf so viel Leid vermeiden könnte..

um yogi zu sein,bedarf es meiner meinung nach kein zertifikat. yoga ist zunächst einmal ein weg und bedeutet wohl für jeden  yogapraktizierenden ein bisschen was anderes. es ist einzig deine entscheidung inwieweit du dich aufs yogische leben einlässt. da durch yoga mitunter eine reinigende wirkung des körpers&geistes angestrebt wird, ist von fleischverzehr aus mehreren gründen abzuraten: totes tier ist tote nahrung, die deinen zellen eine überanstrengung an verarbeitung abverlangt, und viel mehr giftstoffe in deinem körper hinterlässt als lebendige pflanzliche nahrung. zudem existiert ein zellengedächtnis, also steckt in jedem steak o.ä. auch die information der todesangst(des tieres), mal abgesehen von antibiotika oder anderen substanzen, die dem tier verabreicht worden sind.

aus der geistigen sicht ist es die einsicht in die gewaltlosigkeit&gleichwertigkeit der schöpfung und die liebe zu allen lebewesen, die den fleischkonsum ablehnt. vegetarische ernährung reinigt also auch den geist, da gewaltlosigkeit reines herz&gewissen schafft.

doch sich zu verdammen, weil man lust auf fleisch hat, bringt auch nix. zwänge und verbote machen nur die seele krank, kann man auf fleischkonsum verzichten-wunderbar, erliegt man ab&zu seinen gelüsten-auch gut. bei regelmäßiger yogapraxis erübrigt sich diese frage meist ohnehin: oft ist es der körper,der dann sagt: ich will nicht mehr!

 

Da kann ich nur zustimmen und hinzufügen: Fasten ist eine tolle Sache. Danach bin ich Vegetarier geworden und später, auch wieder nach dem Fasten, vegan. Eignet sich außerdem natürlich auch zur körperlichen als auch spirituellen Reinigung!

Om!

Abgesehen vom "Yogi sein" und der "Yoga Lehre" welches wohl sowieso für jeden etwas anderes bedeutet,geht es doch meiner Meinung nach um folgendes:

Wir sind auf dem Weg zu einem bewussten Leben. Achtsamkeit und Mitgefühl sind wohl Tugenden die jeder Mensch mit ein wenig Weitblick in diesen Zeiten für sinnvoll hält.

Bei dem Leid und der Ungerechtigkeit auf der Welt, dürfte jedem klar sein das hier etwas grundlegend Verkehrt läuft.

Um dem etwas entgegen zu setzen muss wohl jeder bei sich selbst anfangen.

Inzwischen ist wisenschaftlich unumstritten dass:

Vegetarier gesünder& länger Leben, die Massentierhaltung zu einem globalen Umweltproblem geworden ist, durch die Dekadenz der westlichen Länder viele Menschen auf der Welt Hungern, Tiere ein Bewusstsein haben... usw...

Wir können durch unsere Ernährung einen grossen Beitrag für die Umwelt, die Gesellschaft, unsere Gesundheit, das Miteinander und die Zukunft unserer Kinder leisten.

Und das ist es doch wohl worauf es ankommt, nciht was in den Schriften steht oder ein Meister sagt:

Gesunder Menschenverstand ist die wichtigste Vorraussetzung um Yogi zu sein!

Danke.

 

durch die Dekadenz der westlichen Länder viele Menschen auf der Welt Hungern

 

hhmmmmmmmmmmm, das gibt mir zu denken..............................bin ich nicht ganz mit einverstanden! 

......überhaupt nicht mit einverstanden................die westlichen Länder spenden viel für hungernde Menschen.

Bist wohl unglücklich hier?

Ich denke Spenden sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wenn man zB liest dass Schweinefutter für die massentierhaltung in Europa in der 3.Welt angebaut wird.. und um die Felder herum Elektrozäune gespannt sind,

damit die hungernden Kinder keine Kartoffeln klauen....

Oder weiß wieviel Trinkwasser für die Fleischproduktion verwendet wird...

Oder sieht wieviel Nahrunsmittel für die Tiere verballert werden...

Ich bin nciht unglücklich, nur bin ich nciht damit einverstanden wie das Leben auf diesem Planeten "organisiert" ist...

Abgesehen davon verseuchen wir gerade durch die Abfälle der Massentierhaltung unser Trinkwasser und die Weltmeere, siehe Spiegel-Online Titel von heute!

 

http://www.welt.de/lifestyle/article2092180/Koennen_Vegetarier_die_...

Also ich finde jeder, der einigermaßen regelmäßig Yoga macht und das in sein Leben einbaut, kann ein Yogi sein ;)

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