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An euch Yogalehrer: Wie oft übt ihr selbst im Laufe einer Woche?

Hallo zusammen!

 

Als Yogalehrer ist es ja wichtig, eine ausgeprägte eigene Yogapraxis zu haben!

Ich hab da mal eine ganz profane Frage:

Wie oft "trainiert" ihr im Laufe einer Woche? Was?Wie lang ?

Ich habe manchmal das Gefühl ich mache zu viel: Fast tägliche eigene Praxis + 10 Stunden /Woche unterrichten, in denen ich, je nach Stunde, viel mit - und vormache. So manches Mal dankt mir das mein Rücken nicht unbedingt:-) bzw. merke ich, dass es zuviel ist.

Hin und wieder kürze ich meine eigene Praxis, lege mal nur einen Tag Meditationspraxis und Atemübungen ein, oder mache auch einfach mal nix, weil mein Körper nicht will!

Wie macht ihr das?

Über zahlreiche Beiträge würde ich mich sehr freuen:-)

 

Viele Grüße

Annika 

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Hi Annika,

wenn ich es zeitlich schaffen würde, würde ich am liebsten jeden Tag selbst praktizieren. Aber 4 x die Woche eigene Praxis ist für mich das Minimum, damit ich mich körperlich mit meinen kleinen Zipperlein wohlfühle und auch in meiner eigenen Praxis weiter komme.

Ich unterrichte allerdings auch nur 3 x 90 min pro Woche und mache beim unterrichten nur ab und zu etwas vor. Wir reden mehr beim Bikram Yoga, um die Übungen in 90 min. durchzubekommen.

Denke mal, die Dosis, die dir gut tut ist die Dosis, die Du Dir geben solltest. Je nach sonstiger Auslastung ist das mal mehr, mal weniger.

Liebe Grüße

Andrea

Hallo Annika,

super Frage! Als ich angefangen habe Yoga zu unterrichten habe ich auch immer viel mitgemacht in den Stunden. Irgendwann hat sich mir auch die Frage gestellt, ob das für mich so gut ist, vorallem weil ich auch viele Kurse während der Woche unterrichte und dann kommt ja auch noch die eigene Praxis dazu, wie du schon sagtest. Ich habe auch schon viele Yogalehrer gesehen, die in den Kursen gar nichts mitmachen und noch nicht mal Übungen oder zumindest die neuen Übungen vor machen. Die haben auch gar keine Yogamatte dabei. Das fand ich allerdings auch nicht so gut.

Mittlerweile versuche ich in den Kursen, die ich unterrichte wirklich möglichst wenig mitzumachen und das aus 2 Gründen. Der erste Grund ist einfach, dass wenn ich selbst vorne auf meiner Matte bin und alles mitmache meine Yogaschüler nicht genau im Auge behalten kann, ob sie die Asana auch wirklich richtig machen. Ich gehe jetzt immer viel mehr im Raum rum und schaue mir die Asana aus verschiedenen Richtungen bei den Leuten an. Man kann einfach nicht alles erkennen, wenn man nur vorn von seiner Matte aus die Leute beobachtet.  

Zum anderen bin ich mittlerweile auch der Meinung, dass es für mich selbst und meinen Körper auf Dauer nicht gesund ist immer alle Kurse komplett mitzumachen. Ich beschränke mich darauf die Übungen vorzumachen, vorallem neue Übungen. Das finde ich schon wichtig, denn nicht jedem reichen mündliche Anweisungen aus und ich persönlich finde es auch immer wichtig, die Asana auch einmal zu sehen. 

Liebe Grüße!

Sarah

Ich hab da irgendwie noch nicht die richtige Dosis gefunden:-)  Ob ich selbst viel mitmache, hängt zum einen davon ab, welche Teilnehmer ich in der Gruppe habe, zum anderen davon wieviel Stunden ich am Tag mache. Bei zwei Stunden direkt hintereinander wäre ich selbst zu ausgepowert, wenn ich alles komplett mitmache. Wenn ich viele Schüler in der Stunde habe, die mich und meine Anweisungen schon gut kennen bzw. wo ich nicht so viel korrigieren muss, kommt es schon vor, dass ich viel, fast alles mitmache. Da ich sehr genau verbal anleite, hilft es mir dann auch selbst, nicht links und rechts beim Ansagen zu verwechseln:-) Auch ist es mir lieber, die Schüler schauen auf mich, statt auf die Matten-Nachbarn, wo man sich schnell sonst mal Fehler abschaut.

Ich hab in meinen Stunden eigentlich immer schon bekannte Asanas dabei, gemischt mit neuen Haltungen und muss allein dadurch viel zeigen. Mittlerweile sehe ich das oft als Vorteil und mache eigentlich ganz gern mit. So "spare" ich mir etwas Zeit für meine eigene Praxis, die leider immer öfter zu kurz kommt. Allerdings halte ich die Asanas nicht, sondern mache vor  - > gehe dann durch den Raum und korrigiere oder schaue und gehe dann wieder auf meine Matte um weiter vorzumachen. Oft kommt es auch vor, dass ich nur eine Seite zeige  -> da muss ich dann kurz für mich selbst in die andere Richtung gehen, da ich sonst zuviel nur einseitig mache und mir da schon das ein oder andere Mal der Rücken schmerzt.

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