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Hari Om,

 

im Internet stoße ich immer wieder auf die Anzeigen von Yoga Vidya, dass Mitarbeiter für ihren Ashram in Bad Meinberg, Westerwald oder Nordsee gesucht werden. Ich habe in Indien für mein TTC im Ashram gelebt, das war schon was ganz Besonderes. Bei Yoga Vidya war ich bisher noch nie - daher würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könntet! Positives, Kritik,...

Im Internet konnte ich recht wenige Erfahrungsberichte finden und da war auch alles dabei von absoluter Begeisterung bis zu Leuten, die von Ausbeutung der Mitarbeiter und Burn Out berichtet haben...

 

Viele liebe Grüße,

 

Cara

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Sehr amüsanter Beitrag. Ich hoffe, der Aufenthalt kann das Gleiche von sich sagen. Ich habe dort vergangenen Winter einen Kurs belegt, und habe teils echt mit den Ohren geschlackert. Das Wissen, dass mir dort vermittelt wurde, war so dünn, dass es durch jede Türritze passte. Die Unterrichtsräume stanken derart, dass es einem schlecht wurde beim Betreten. Die Räume wo der  "YOGA" stattfand,  waren teils völlig überfüllt, und man lag dort eingeklemmt wie ne Sardine. Danke, ne 2. Erfahrung mit YOGA VIDYA brauche ich nicht!!!

Zum neuen Jahr ein Ausspruch von Arthur Schopenhauer, der sehr gut hierher paßt:

Die Freunde nennen sich aufrichtig; die Feinde sind es: daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittre Arznei.“

Zitiert aus „Arthur Schopenhauer - Aphorismen zur Lebensweisheit“, Goldmann Verlag, 1991, Seite 165

Also ich bin kein Feind von Yoga Vidya, bin immer wieder gern dort, in den fortgeschritteneren Kursen ist es in der Regel auch nicht so überfüllt wie von Rosa beschrieben.. Ich ziehe es sogar in Erwägung dort Mitarbeiter zu werden, wenn die Umstände passen!

Allerdings bin ich jetzt auch mit Kritik dabei, da mir eine Sache besonders stinkt, die ich intern mehrmals bemängelt habe, ohne dass etwas passiert ist:

Leute, der Teppichboden zwischen Rezi und Speiseräume ist längst untragbar geworden, er müsste dringend gereinigt oder ersetzt werden. Optimal wäre es wohl, hier Laminat für Nassräume oder Linoleum zu nehmen!

Namasté

Chandi

Hallo Christiana Chandi, danke für die Anregung. Der Teppichboden zwischen Rezeption und Speiseräume wird ja 4 Mal im Jahr von einer Profi-Teppichreinigungsfirma gereinigt. Aber du hast recht - der müsste mal ersetzt werden, vermutlich durch Laminat oder Linoleum. Das wollen wir dieses Jahr mal in Angriff nehmen - das gehört zu den Investitionen, die wir in einer Mitarbeiterversammlung vor ein paar Wochen für 2013 beschlossen hatten. Alles Gute, Om Shanti, Sukadev

Oh, das freut mich aber sehr!!

Om Shanti

Chandi

Ja, lieber Stefan, das kann ich gut nachvollziehen. Irgendwie mag auch ich alte Teppiche... Für mich ist das auch eine gewisse Frage der Ökologie: Ab wann muss man Altes wirklich wegwerfen und das ersetzen mit etwas, das entweder aus zur Neige gehenden Rohstoffen (Öl) oder oft in Gefangenschaft gehaltenen und z.T. brutal geschorenen Lebewesen (Wolle) hergestellt wird... Ich selbst empfinde ein paar Flecken im Fußboden eher "künstlerisch". Dadurch dass sie gereinigt werden, ist das ja hygienisch unbedenklich... Allerdings gibt es natürlich Grenzen, weshalb man manchmal das "ästhetisch Gewünschte" gegen das "ökologisch Vernünftigere" machen muss. Ausnahme ist natürlich wenn etwas aus hygienischen Gründen ersetzt werden muss - das wird ja bei uns zügig gemacht.

"Simple Living - High Thinking" - Swami Sivananda

Irgendwie gewinne ich hier den Eindruck, daß meine Antwort auf das "Preisausschreiben von Herrn Sukadev Bretz" bei Euch angekommen ist.

Und an Herrn Sukadev Bretz richte ich folgende Worte:

Lassen Sie uns einen wirklichen Neuanfang machen. Ich bin nun gerne bereit, die Vergangenheit auf sich beruhen zu lassen, denn all meine Kraft, die ich in diese Arbeit gesteckt habe, hat mich auch selber gereinigt: Ich bin der lebende Beweis, daß das, was ich geschrieben habe, auch tatsächlich so funktioniert, wie ich es beschrieben habe!

Kālī hilft demjenigen, der sich ihr anvertraut!

Und wenn man meinen Text als Anleitung nimmt, können wir damit anderen Menschen helfen, die ernsthafte psychische Probleme haben..., dafür will ich auch kein Geld haben...

Ramakrishna und Swami Vivekananda haben für ihren Unterricht auch kein Geld verlangt. Ich habe bis jetzt jedenfalls nirgendwo lesen können, daß sie dies taten...

Ein wahrer spiritueller Meister nimmt von seinen Schülern kein Geld..., zu dieser festen Überzeugung bin ich gekommen...

Sicher sollten wir uns beide noch einmal in einem persönlichen Gespräch unterhalten, dann kann ich Ihnen näheres dazu sagen, was bei diesem Transformationsprozeß alles passiert ist. Aber eines kann ich Ihnen jetzt schon verraten: Mir war beim Schreiben des Textes teilweise so, als wenn die Göttin Kālī selbst meine Hand geführt hat: Ich wußte ganz genau, welche Bücher ich nehmen mußte und was ich davon weglassen konnte.

Und ich möchte eine Endkorrektur meines Textes vornehmen! Mir sind da nämlich noch im nachhinein ein "paar Kleinigkeiten" aufgefallen, die verbesserungswürdig sind.

Jai Kālī Mā

Andreas

Jai Kālī Mā

Danke für den Text über Mutter Kali, der ja inzwischen veröffentlicht ist. Ja, Kālī hilft demjenigen, der sich ihr anvertraut!

Ja, spirituelles Wissen sollte umsonst weiter gegeben werden - dafür sind ja gerade Internetseiten so hilfreich und wichtig. Das war auch immer das Anliegen von Swami Sivananda. Bis heute ist der Aufenthalt im Sivananda Ashram Rishikesh auf Spendenbasis - allerdings wissen Inder, dass auch Yogis von etwas leben müssen und geben auch Spenden z.T. in beträchtlichem Maß. Im Westen haben sich feste Beiträge etabliert - in Ashrams zur Deckung von Unterkunft/Verpflegnung der Teilnehmer, und zur Deckung der Lebenshaltungskosten der Kursleiter - nie jedoch als Bezahlung für spirituelles Wissen. Spirituelles Wissen kann nie bezahlt werden - der Wert ist unermesslich. Es kann auch nicht verkauft werden - es ist ein Geschenk der Rishis und Meister.

Om Shri Mahakalikayai Namaha

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