Aller Anfang ist schwer – Yoga-Einstieg

Als Yoga-Anfänger sollte man sich auf eine angemessene Yogamatte und bequeme Kleidung, sowie ein langsames und auf den eigenen Körper hörendes Praktizieren und Hilfsmittel wie Kissen oder Decken konzentrieren, um die Praxis sicher und angenehm zu gestalten.

Wer Worte wie Asanas, Kriyas, Pratyahara, Askese oder Yama hört, steht nicht etwa in der Volkshochschule vor einem Sprachkurs. Viel mehr sind dies einige der Begriffe, die im Yoga eine Rolle spielen. Bereits vor über 30 Jahren war diese Art der Meditation im Zusammenspiel mit körperlichen Übungen bekannt und eroberte seitdem die Menschen rund um den Erdball. Heute gibt es Yoga-Angebote beim kleinen Studio um die Ecke, an den Sandstränden von Bali oder in den großen und kleinen Metropolen der Welt. Doch wie gelingt ein leichter Einstieg und auf was sollten Anfänger achten?

Unterschiedliche Optionen
Yoga bedeutet so viel wie Vereinigung, Harmonie und Einheit. Es kommt aus der altindischen Gelehrtensprache Sanskrit und ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Diese Form der Meditation öffnet den Körper als auch den Geist für eine spirituelle Reise, die vor allem für die Gesundheit des Einzelnen gut ist. So werden durch die verschiedenen Übungen in der Kombination mit Atmung und Meditation die Auswirkungen von Stress minimiert und ein Zustand der Entspannung geschaffen. Wem das Meditieren an sich schwerfällt, für den gibt es in unserer Community einige Tipps zu diesem Thema. Beim Yoga selbst kommt hinzu, dass es diverse gesundheitliche Vorteile in Bezug auf Bluthochdruck, die Entgiftung des Körpers oder Diabetes hat.

Als Yoga-Anfänger ist es jedoch erst einmal wichtig, einen ruhigen Ort zu schaffen, an dem man im privaten Umfeld mit ersten Übungen beginnen kann. Selbstverständlich ist ebenfalls der Besucher eine Yoga-Schule eine interessante Möglichkeit. Letzteres hat vor allem den Vorteil der Gemeinschaft, die nicht nur die Chance bietet, gemeinsam an Zielen zu arbeiten, sondern ebenfalls die soziale Komponente mitbringt.

Einen Einstieg offerieren ebenfalls Online-Tutorials oder Videos. Wer es gerne etwas ausführlicher hat, dem empfehlen wir Yoga ist für alle. Dabei handelt es sich um einen praktischen Ratgeber mit Übungen, Empfehlungen und alles, was Selbstliebe und Body Positivity betrifft. Zudem zeigt dieser, dass Yoga etwas für alle Menschen ist – unabhängig wie groß oder klein ihr Körperumfang ist. So gelingt der Anfang leicht und es werden die wichtigsten Basics vermittelt.

Wichtig ist in jedem Fall nicht ganz ohne Hilfe zu beginnen. Unabhängig, ob diese aus einem Ratgeber kommt oder aber von einem qualifizierten Lehrer an der Yoga-Schule. Denn es ist essenziell, nicht nur ein Körpergefühl zu den Übungen sowie zum Ablauf zu entwickeln, sondern diese auch richtig umzusetzen. Werden "falsche" Yoga-Positionen geübt, können Muskeln und Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher ist eine korrekte Durchführung sinnvoll.

Der richtige Yoga-Lehrer
Soll Yoga bei in einer Yoga-Schule oder bei einem Yoga-Lehrer erlernt werden, ist es hilfreich, dessen Qualifikation zu prüfen. Denn der Begriff oder der Beruf des "Yoga-Lehrers" ist nicht geschützt. Es gibt somit keinen qualifizierten und anerkannten Abschluss hier in Deutschland. Allerdings können Yoga-Lehrer ein international anerkanntes Zertifikat über ein Ausbildungsinstitut der Yoga Alliance machen. Dennoch kann sich hierzulande jemand, der lediglich einen Wochenendkurs besucht hat, ebenso als Yoga-Lehrer verdingen wie eine Person, die über ein solches hier genanntes Zertifikat verfügt.

Gerade als Beginner ist es zudem wichtig, einen eigenen Rhythmus zu finden und sich nicht zu überfordern. Ein guter Start wäre etwa mindestens einmal in der Woche eine Yoga-Einheit von rund 60 Minuten einzulegen.

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