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So ist es wenn jemand etwas interpretiert und über Yoga redet ohne eigene Erfahrung und Praxis.
Wer Zeit und Lust hat kann drüber hier weiter lesen:
http://www.lichtarbeit.asia/yoga-und-autogenes-training.html

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Auch ich habe - vor allem bei Yoga Vidya - den Eindruck, dass hier in Yoga wesentlich mehr gesehen wird als ein Freizeit- und Gesundheitssport und dass man gerne auch andere Menschen von einer solchen Haltung überzeugen möchte. Historisch gesehen ist das (so weit ich weiß) auch nicht falsch: es war wohlk ursprünglich Teil der Ausbildung junger Brahmanen. Allerdings haben sich inzwischen so viele Stile und spirituelle Richtungen herausgebildet, dass eine allgemein zutreffende und letztgültige Antwort auf diese Frage nicht möglich ist. Sie ist aber auch gar nicht nötig. Aus dem vielfältigen Angebot der Yoga- und Fitnesstudios kann sich jeder das herauspicken, was ihm zusagt. Wer sich -so wie ich - ausschließlich auf die Asanas beschränken möchte kommt genauso auf seine Kosten wie derjenige, der es gerne etwas spiritueller mag und vielleicht zum Abschluss noch ein "Om Shanti" wünscht.

Ich persönlich lebe meine Spiritualität dann doch eher in der Kirchenbank als auf der Gymnastikmatte aus und bemühe mich, nach den christlichen Geboten zu leben. Yoga zu meiner Religion oder Lebnsphlosophie zu machen käme mir genauso wenig in den Sinn wie Pilates oder die Feldenkrais-Methode dazu zu machen.

Ich finde, Yoga ist eher angewandte Physiotherapie als Religion. Religionen sind meist dogmatisch und begründen ihr Wissen auf Glauben.

Ich denke, es viel umfassender als Physiotherapie. Es ist ja nach Patanjali ein 8-facher Pfad. und Asana ist nur ein Teil davon.

  • Yama (Moral, Ethik): Ahimsa „Gewaltlosigkeit“; Satya „Wahrhaftigkeit“; Asteya „Nicht-Stehlen“; Brahmacarya „Keuschheit“; Aparigraha „Nicht-Ergreifen“ (Zügelung der Begierde).
  • Niyama (Selbstdisziplin): Sauca „Reinheit“; Santosha „Zufriedenheit“; Tapas „Hitze, Anstrengung, Disziplin“; Svadhyaya „Selbststudium“ (Selbsterforschung, Studium der Schriften); Ishvarapranidhana „Hingabe an den Herrn“.
  • Asana (Yogastellungen, körperliche Disziplin)
  • Pranayama (Kontrolle des Atems)
  • Pratyahara (Rückziehen und Beherrschung der Sinne)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)
  • Samadhi (Versenkung, All-Einheit, Verwirklichung des höheren Selbst)

    Einige Elemente sind aus meiner Sicht sehr religiös: z.B. shvarapranidhana „Hingabe an den Herrn“, Samadhi (Versenkung, All-Einheit, Verwirklichung des höheren Selbst), einiges hat Anklänge an Askese.

Sicher gibt es ein Wohlfühl-Yoga hier im Westen. Das mag keine Religion sein. Inwieweit es ein yoga, ein ‚anjochen, zusammenbinden, anspannen, anschirren‘ ist, kann ich nicht beurteilen.

Ja natürlich ist Yoga Religion, aber eine solche Religion, die keine Feinde hat und keine Kriege führt...

ich muss ehrlich sein, ich habe den Text nicht komplett durchlesen können. Fand aber das Autogene Training sehr interessant! Also danke dafür :)

So weit würde ich nicht gehen

Da kann ich euch zustimmen!

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