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Meine erste Frage in die Runde...

Ich habe bislang noch keinerlei Erfahrungen mit Yoga gemacht. Dafür viel gehört und gelesen. Mein Interesse ist ganz sportlicher Natur. Mein Körper lässt im Alter leider nicht sehr viel zu und ich erhoffe mit einen neuen Weg, zu Bewegungs- und Schmerzfreiheit, zu finden.

Ich treibe viel Sport, hauptsächlich joggen und Mannschaftssport. Leider gehe ich mit riesigen Schritten auf die 40 zu und mein Körper, gerade meine Fußgelenke, sind nach einem ausgiebigen Sport-Tag, am darauf folgenden Tag, mehr als nur steif. Ich bewege mich, auch durch die Schmerzen, mir absolut fremd.

Ich hatte mal vor einiger Zeit eine schwere Sportverletzung am Fußgelenk, dass trägt natürlich dazu bei. Nichts desto trotz ist mittlerweile auch mein anderes Fußgelenk betroffen, da ich dieses mehr belaste, und ich mache mir langsam Sorgen, dass ich meine Beweglichkeit im laufe der kommenden Jahre verlieren könnte.

Nun meine Frage, seit Ihr davon überzeugt, dass Yoga präventiv gegen gewisse Alterserscheinungen und Gelenkprobleme wirken kann? Was würdet Ihr mir raten? Mein Sportarzt empfiehlt mir dann „schwimmen zu gehen“ oder „Fahrrad zu fahren“. Das sind aber nicht meine Sportarten.

Vielen dank!

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Hallo Yoganeuling :)
schön dass Du hier gelandet bist!
Wenn man möchte, kann man Yoga nur als Sport betrachten, obwohl Dir viele nicht zustimmen werden:) Yoga ist auf jeden Fall kein Dogma und man kann sich einen Weg aussuchen und vom Yoga nehmen wieviel man will und was man braucht.
Also ich bin auf jeden Fall überzeugt dass Yoga in vielen gesundheitlichen Problemen hilft.
Man kann auch nicht erwarten Yoga wird alles heilen, aber als eine Begleittätigkeit zum Sport und überhaupt zum Leben ist sehr hilfreich. Drüsensystem wird in Einklang gebracht, der Körper wird geschmeidiger, mehr Sauerstoff zu jeder körperzelle gebracht, mehr Energie und Spaß am Leben.
Ist auch vom Konstitutionstyp abhängig. Jemand braucht mehr Zeit, bei jemanden geht alles schneller.
Ich hatte auch Probleme mit den Gelenken. Erstmals habe ich meine Ernährung umgestellt und kein Zucker mehr genommen. Die Schmerzen verschwanden schon in einigen Tagen, aber man muß regelmäßig üben, sonst kann man vom Yoga und Yoga bei Beschwerden nicht zu viel erwarten. Und eventuell mit Ernährung, Tagesablauf und anderen Situationen mehr arbeiten.
Yoga ist wie sanfte Medizin, ist eine ganzheitliche Methode, also es muß eine gewisse Zeit vergehen bis sich erste Ergebnisse zeigen und man sollte vielleicht ein Engiftungsprogramm anfangen, z.B. mit Fasten oder Ayurveda.
Z.B. mein niedrigeren Blutdruck habe ich durchs Yoga geheilt als ich halbes Jahr regelmässig 2 Mal täglich Yoga geübt habe.
Versuch doch mal mit einem Anfängerkurs oder mit einer individuellen Stunde bei jemandem der sich auf dein Gelenkproblem konzentrieren kann und spezielles Programm macht.
Wünsch Dir viel Glück und guten Yoga Start!
Tihana
Hui, das ging ja schnell. Danke für Deine Antworten und Tipps. Ein paar Fragen noch:

1. "Drüsensystem wird in Einklang gebracht", was bedeutet das für mich?
2. "mehr Sauerstoff zu jeder körperzelle gebracht", wie funktioniert das?
3. Wie hängt mein Zuckerhaushalt mit meinen Gelenkschmerzen zusammen?
4. Kannst Du mir mehr zu Ayurveda erzählen?
5. Was wären typische Anfängerübungen für mich?

Du merkst, ich bin noch etwas skeptisch? Aber ich versuche mich zu öffnen. Vielen dank für die Zeit, die Du Dir nimmst.
Hi Yoganeuling,

willkommen ;-)
Wenn ein Drüsensystem in Einklang gebracht wird, bedeutet das eine optimale Funktion derselben...was eine ziemlich positive Angelegenheit ist, da Drüsen aller Art die Wirkungsweise unseres Stoffwechsels in der Hand haben. Du musst dir vorstellen, bei den Asanas wird der ganze Körper gestreckt, gedehnt, massiert, stimuliert --- diese Köfperstellungen haben es in sich! Ich kenne eine ganze Reihe von Menschen, die Verdauungsprobleme und auch anfängliches Diabetes (!!!) etc. innerhalb kürzester Zeit durch Yogaübungen beheben konnten...
Sauerstoff: Im Yoga (wenn ich jetzt Yoga sage, meine ich immer Körperübungen im Yoga ;-) ) sppielt die Atmung eine zentrale Rolle. Du lernst, auf deinen Atem zu achten, und vor allem tief zu atmen, und dadurch bekommst du eine ganz andere Sauerstoffversorgung. Wenn ich manchmal nicht-Yoga-übenden ^^ beim atmen zusehe, erkenne ich einen drastischen Unterschied. Forschungen zeigen übrigens, dass Yoga die Atmung auch bei anderen Sportarten harmonisiert --- hört sich das gut an? *lach*
Wg. Zuckerhaushalt, vermute ich, dass weißer Zucker dir die Mineralstoffe aus dem Körper zieht, um verdaut werden zu können --- wo bist du, Thiana?
Typische Anfängerübungen, wenn du zum Beispiel in der Rishikesh-Reihe einsteigen würdest, wären u.a. der Sonnengruß, Vorübungen zum Kopfstand, Schulterstand, sitzende Vorwärtsbeuge, Kobra, Drehsitz, Krähe, Dreieck. Aber im Prinzip gibt es so ziemlich zu jeder Asana Modifikationen, die sie anfängertauglich machen - also nichts wie los ;-)

Liebe Grüße,
Sangini
Hallo Sangini,
das klingt gut. Kann ich durch Yoga-Atemübungen meine Ausdauer stärken? Bislang komme ich meist über die 20 km nicht hinweg. Ein Marathon wäre mein großes Ziel.

Verdauungsprobleme und Diabetes sind nicht so mein Problem. Eher Schmerzen in den Gelenken, nach zu viel Sport. Da möchte ich gerne gegenwirken können. Ich habe von der Fußball-Nationalmannschaft gehört und auch das diese Yoga bei der EM betreiben. Das hat mich auf diese Idee gebracht, es mal hier und mit Yoga zu probieren.

Danke für alles!
Hi Yoganeuling,

grundsätzlich ist Yoga natürlich auch kein Zaubermittel ;-) Ich bin mir völlig sicher, dass du deiner gesamten Körperfunktion etwas gutes tust, indem du regelmäßig Yoga übst - aber damit wären wir schon beim Punkt: die Fortschritte und Verbesserungen treten i.d.R. allmählich auf, also nix mit Ungeduld oder Hopp-Hopp-Erlebnissen ;-)
Aber auf jeden Fall wird dir Pranayama auf dem Weg zum Marathon eine große Hilfe sein!
In Sachen Gelenken: ich schließe mich thiana an, da solltest du die Ernährung nicht unterschätzen. Asanas tragen sicherlich dazu bei, die Gelenke zu unterstützen und geschmeidig zu halten, trotzdem würde es sich unbedingt lohnen, sich mal mit den anderen Faktoren auch auseinanderzusetzen ;-)

Alles Liebe,
Sangini
Hallo Yoganeuling,
in aller Kürze: ich setze mal am für mich auffälligsten und neuralgischsten Punkt an: Du schreibst von Fußgelenksproblemen (infolge von Überlastung) und möchtest einen Marathon laufen.
Fällt Dir was auf?
Herzliche Grüße,
Michael
Morgen,

:-))
Stimme Michael zu.
Ich laufe selber sehr, sehr viel (ist für mich meine tägliche Meditation oder in der läufersprache runner´s high....;-))
Wenn du Gelenkprobleme hast, schmerzen, hoffe ich das du es nicht übertreibst........
Yoga ist kein Ausdauersport. Bitte denke nicht das Yoga das Laufen, schwimmen, radfahren (klassischen Ausdauersportarten) so ersetzen kann.

Aber durch Yoga lernst du sehr gut deine Atmung unter kontrolle zu bringen.

Grad wenn du viel läufst, wie sieht´s mit deinem rücken aus, Probleme, schmerzen????

Viele die Ihren Rücken nicht trainieren (kräftigen) haben früher oder später probleme beim laufen.

Von den asanas (Körperübungen) her würde ich dir dieses am anfang mehr empfehlen.
gelenkübungen, Rückenübungen (kommst du im Yoga nicht drum herum), Balance übungen zur kräftigung der fußgelenke (stabilisierung!!!! wichtig wenn man zur seite knickt, das der körper intuitiv dich stabilisiert und ausbalanciert-sonst kann so etwas wie bänderüberdehnung, bänderriss passieren.)

So weit ich weiß ist der weiße zucker nicht viel anders wie brauner. versuch es doch wenn dann mit honig oder datteln.
Zucker, etc.,....das sind alles mittel (Knofi, chilli, etc.,..) die den geist unruhig machen.
kennst du vielleicht, wenn du bei KM 15 immer noch chaotische gedanken hast und nicht abschalten kannst ;-)

such dir eine Yogalehrerin oder lehrer, geh ruhig zu ganz verschiedene um die passende für dich zufinden.

mit anleitung ist es doch angenehmer den einstieg zu finden.
und................Yoga ist kein leistungssport........................
stell dir mal vor du stehst vor 500 treppen........du kannst diese 500 nicht aufeinmal nehmen/ hochspringen, nimm jede stufe einzeln. soll heißen,
hol deinen körper da ab wo er grad steht. wenn etwas nicht geht, zwing dich nicht rein. wenn du die dehnung spürst super, wenn du einen schmerz spürst no!!!!
gruß
angi
ALso ich müsste mir wirklich Zeit nehmen um das alles zu antworten, aber ich versuch´s erstmals ganz kurz:
Drüsensystem - sehr wichtig für das gesammtes Wohlfühlen
Sauerstoff - durch verschiedene yogische Atemübungen, z.B. Bauchatmung
Zucker - so war´s bei mir, vielleicht ist bei dir was anderes aus der Ernährung was zu den Gelenken nicht passt
Ayurveda - wirkt auf die Gifte im Körper, so das sie schneller ausgeschieden werden und passt sich zu deinem Konstitutionstyp an
Anfänger Übungen - schau mal im Internet Pawan Mukta Asana (oder Pawanmuktasana), Sonnengruß, Anfänger

Ich möchte jetzt an die frische Luft, aber ich komme zum Thema zurück und ich hoffe andere Beiträge kommen auch dazu :)
Hallo Tihana,
danke auch für Deine erneuten Antworten. Ich möchte jetzt auch gleich zum Sport und den Tag genießen. Ich merke schon, das geht doch etwas tiefer.
Hallo Yoganeuling,

Skepsis ist gut wenn mit Offenheit verbunden:)

Ich glaube auf die ersten 2 Fragen hat die Sangini schon viel geantwortet....

Wenn es um Gelenke geht bei Dir ist der Fall zu große Belastung wie Du beschreibst, aber Ernährung spielt auch eine große Rolle. Zucker und einige andere Produkte die den Körper übersäuren verursachen Gifte im Korper die sich an Schwachstellen ansammeln, z.B. Gelenke.

Durch Ayurveda kann man diese Gifte loswerden. Aber drüber ein Bißchen im Internet surfen :)

Und noch was warum redest Du schon vom 40 wenn Du erst 33 bist?? :)))

Grüsse
Tihana
Hallo Tihana, danke für den Tipp bzgl. Säuren, Gifte und Ayurveda. Da werde ich mich mal einlesen.

Nochmals vielen dank, meine Skepsis scheint sich mehr und mehr zu verflüchtigen! :-)

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