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Und gleich noch eine Frage hinterher. Ich laufe/jogge gerne und kenne viele Übungen aus diesen Bereichnen aber das war mir neu??? Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Yoga, Atmen, Walken und Meditation...

Hat das schon jemand probiert?

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yup, mach ich auch........zwar nicht nach Yogi Bhajan (Breathwalk) aber ich walke, synchronisiere dabei die Schritte und Atmung, z.b. 6 Schritte Einatmung, 12 Schritte Ausatmung, gibt's natürlich viele Variationsmöglichkeiten, mit Atempausen, mit Krama-Einatmung (unterbrochen), mit Fingermudras, etc. etc.

Allerdings mach ich immer nur kurze Einheiten und dann wieder normales Walken/Gehen, da es doch seeeehr fordernd für die Konzentration ist..........
Hi alle,
nette Versammlung hier, mir geht das Herz auf :-)
Ein "alter" Freund und eine neue Bekanntschaft..

Ja, Maxim, genau: habe als ich Lappa kennenlernte sofort alles auf seiner Seite gelesen, und sein Artikel über das Laufen ist hochspannend. Und wie eine Metapher oder Blaupause oder ein Universal-Prinzip für alle anderen Tätigkeiten verwendbar! Es geht um schlafwandlerische Sicherheit (EM-Exkurs: so, wie die Spanier heute in Hälfte 2 kombiniert haben. O-Ton Delling: "denen klebt der Ball am Fuß..."), Laufen auf unebenem Grund, immer schneller, bis man darauf vertraut (vertrauen kann, vertrauen muß, daß die Füße einen sicheren Tritt finden. Das dann bis hin zu Rennen in unwegsamem Gelände. Und bei Dunkelheit! (Ob man sich noch die Augen dabei verbinden muß weiß ich nicht mehr so genau...).

Zu Dir, Micha: "Yoga-Atmen-Walken-Meditieren": macht man das nicht sowieso, immer [halb im Scherz gesprochen; für einen bewußt lebenden Menschen ist das ja quasi das "Endziel", nicht]? Im Grunde genommen geht es ("nur") darum, alles bewußt zu tun, alles mit Bewußtheit zu durchdringen und zu sättigen. Wie in der ZEN-Anekdote, als der Meister nach den Geheimnis aller Geheimnisse gefragt wird. Seine Antwort: "Wenn ich esse, esse ich. Wenn ich stehe, stehe ich. Wenn ich gehe, gehe ich." Nicht mehr, nicht weniger.
(Und unter uns: das hört sich mir mal wieder verdächtig nach einem neuen Vermarktungs"trick" an.)

Meiner Meinung und Einschätzung zufolge macht das sowieso jeder halbwegs bewußte (Spitzen-) Sportler. Darauf kommt man allmählich von alleine, gerade wenn man Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren betreibt, die also ob ihrer repetitiven Bewegungsmuster per se schon meditative Zustände begünstigen und fördern. Da möchte (oder muß) man irgendein Verhältnis Bewegung-Atmung finden, was auch selten ein starres bleibt. Ich kenne es von mir (aus jahrzehntelangem Rennradfahren) so, daß sich für einige Zeit immer ein Muster einstellt, das, wenn es förderlich ist, sich auch stabilisiert. Beim Bergauffahren (was einen, einen ordentlichen Berg vorausgesetzt, durchaus mal ein bis zwei Stunden in einen recht gleichförmigen Rhythmus und gleichbleibendes Tempo gelangen läßt) atme ich dann z.B. zwei Tritte ein - vier Tritte aus. Dann ändert sich das Anforderungsniveau, ich atme zwei/drei, oder zwei/zwei. Das bleibt immer für eine Weile stabil, aber nicht länger, als es eben förderlich ist. Dieses "Förderliche" besteht u.a. darin, daß RHYTHMUS TRÄGT. Das erlebt man wenn man (perkussive) Musik macht, z.B. beim Trommeln.
Dann gibt es aber auch Phasen, wo ich (bewußt) Bewegung und Atmung voneinander entkoppele und sich beides in zahlenmäßig einander nicht zuordbaren Verhältnissen bewegt. So bleibt das Ganze Geschehen sehr lebendig (und wird nicht zwanghaft).

Beim Schwimmen ähnlich, nur ist da das Atmen aufgrund der strengeren Rhythmisierung (beim Kraulen z.B. durch das "Zeitfenster", in dem man einatmen kann) meistens noch geordneter.

Wenn Du nun noch (Beispiel Schwimmen) Deine Aufmerksamkeit auf die Führung der Hände und Arme, oder auf Deinen Beinschlag, oder die Qualität der "Kraftübertragung" Deiner Bewegung in Vortrieb bzw. den Wasserwiderstand - oder (was ich am liebsten tue - heute z.B.) beim Atemholen auf die mit der ausholenden Hand in die Höhe gerissenen Hunderte Wassertropfen lenkst, die tausendfach in der Sonne glitzern wie Diamanten (jedesmal nur ein kleiner Moment - aber ein Moment voller Glück! Bei Tausend Armzügen also tausend Momente feinsten Glücks) - dann bist Du beim Yogic Ichweißnichtwas.

Und wenn das Dein natürlicher Zustand wird, dann "machst" Du nicht mehr Yogic Walking oder Yogic Cooking oder Yogic Zähneputzing, sondern BIST eine Yogini, die halt mal läuft und mal steht und auch mal einen Furz läßt.

Heureka OM
PS Habe gerade meine Dateien durchstöbert, habe mir seinerzeit Lappas Artikel als Word-Dokumente gespeichert, wer Interesse hat, dem kann ich sie gerne zusenden.
Z.B. "PRANAYAMA IN WALKING" oder "PRANAYAMA IN WATER" oder eben "AWARENESS IN RUNNING". Gibt noch weitere.
hey, triple posting !
hahaha

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