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Sat Nam,

ich unterrichte jetzt schon eine ganze Weile Yoga. Bisher habe ich mir nie Gedanken über eine Versicherung gemacht. Zuletzt fragte ein Unternehmen an ob ich eine Yogische-Rückenschule anbieten könnte. Dort fragte man mich aber auch nach einer Versicherung, falls einer der Teilnehmer mich auf Schadensersatz verklagen sollte - nach einem durch meinen Unterricht verursachten Schaden. Von meinen bisherigen Schülern ließ ich mir eine Einverständnisserklärung unterzeichnen. Diese sagt aus, dass der Teilnehmer auf eigenes Risiko mitmacht. In einem Unternehmen kann ich dies natürlich nicht machen - oder doch??

Gibt es empfehlenswerte und günstige Versicherungen? Hat schon jemand Erfahrung auf diesem Gebiet?

Licht und Liebe
Krishan

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Es gibt eine günstige Haftpflichtversicherung ( Berufs- und Privathaftpflicht in einem) für Yogalehrer.....sind ungefähr 80€/Jahr.......mehr Info bei VERSIKO www.versiko.de
günstiger geht's nicht, zumal Privathaftpflicht auch mit drin ist, brauchst also nicht 2 verschiedene Haftpflichtversicherungen......
Danke, Danke

werd mich gleich mal umschauen

Krishan
ja, schreib einfach 'ne mail, dass du an der Haftpflichtversicherung für Yogalehrer interessiert bist, dann schicken sie dir die entsprechenden Unterlagen......
Auch fast ein Jahr später noch ein super Tipp: Die Versicherung (R+V vermittelt von versiko AG) kostet Febr. 2009 für Yogalehrer ohne eigene Betriebsstätte knapp 86 EUR p.a. und umfasst 2 Mio. EUR Versicherungssumme für Personenschäden und 1 Mio. EUR für Sachschäden sowie 100 TEUR für Vermögensschäden. Wer ängstlicher ist und lieber einen Versicherungsschutz über 3 Mio. EUR möchte, kann dies dort auch vornehmen für etwa 108 EUR. Mitglieder vom BYV fahren aber günstiger, wenn sie die gleiche Versicherung (über 3 Mio. EUR) dort abschließen und zahlen nur 100 EUR p.a.
Mail ist geschrieben - bin gespannt

Hast du schon irgendwelche Erfahrungen mit dieser Versicherung, oder einer anderen gemacht? - oder auch jemand anders? - Ist hier irgendjemand schon mal verklagt worden???? - und was kann bei so was herauskommen??
nee, hab noch keine Erfahrungen und hoffe es bleibt so.......aber bei meiner Yogalehrer-Ausbildung hat jemand erzählt, dass bei einer Bekannten im Yogaunterricht mal irgendwas war, Bandscheibenvorfall oder so und die "geschädigte" Teilnehmerin dann auch voll auf dem "Schadensersatz/Schmerzensgeld"-Trip war......ohne Versicherung wäre das ganz schön unangenehm geworden.......solche kritischen Fälle gibt's bestimmt nicht oft, aber falls doch.......

ich bin ein Mensch der von Versicherungen nicht viel hält und ausser einer Haftpflicht hab ich auch nichts.....ist meiner Meinung nach die einzig sinnvolle
warum sollte man das in unternehmen nicht machen können? das sind doch auch nur menschen, die da hingehen, nur eben in einem anderen rahmen. ich finde, gerade beim yoga, lernt man für sich selbst verantwortung zu übernehmen und auf seinen körper zu hören. das ist doch eine gute übung. man geht doch nicht zum yoga, um sich gegenseitig was zu beweisen und eigene grenzen zu überschreiten. eine versicherung führt doch dazu, daß man die verantwortung wieder abgibt. oder? ich habe auch lange darüber nachgedacht, ob ich zum unterrichtne eine berufshaftpflicht brauche, habe mich dann aber dagegen entschieden und erkläre auch imemr wieder ausführlich, daß jeder zu jederzeit für sich selbst verantwortung tragen muss.
Hi,
ich finde, dass Yogalehrende eine sehr große Verantwortung tragen. Das entlastet natürlich nicht die Teilnehmenden von ihrer Selbstverantwortung. Das ist für mich kein Widerspruch in sich. Meiner Meinung nach sollte man als Unterrichtende/r wissen, wer welche Asana mitmachen darf und welche nicht. Was widerrum natürlich auch nicht alle Risiken ausschließt. Und selbst wenn man die Eigenverantwortung betont: im Ernstfall kann man leider gesetzlich nicht darauf pochen.
Ich gehe auch auf Nummer sicher und erkundige mich jetzt auch mal bei versiko. Danke für den Tipp, Tina.
Grüße
Renata
genau. schön und gut, klar ist jeder für sich selbst verantwortlich....aber wenn der teilnehmer sich verletzt ist meist (in seinen augen) etwas im kurs schief gelaufen und somit der lehrer schuld und wenn man pech hat, kommt die versicherung in einsatz!
manche menschen geben gerne blind die verantwortung ab.....mit der frage: wenn der und der aus dem fenster springt, würdest du auch springen würden diese menschen mit ja antworten.

gruß
angi
Hallo Krishan Singh,
ich leite ein Seminarhaus und gebe dort auch Kurse, somit sind diese glaube ich auch über meine Betriebshaftpflicht und die BG abgesichert - hab ich zumindest bis jetzt geglaubt, werde mich aber auch noch mal genauer erkundigen. Ich lasse maiene Schüler aber auch immer eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass Sie mich nicht für körperliche Schäden haftbar machen können und das Risiko bei ihnen selber liegt.

PS:
Noch viele Grüße an deine Schülerin Sabine ( Sat Seva Kaur) eine gute Freundin von mir, die deine Art des Unterrichts sehr gut findet!
Lieber Matthias,
die Einverständniserklärung wird dir in einem Rechtsstreit nicht automatisch helfen wenn ein Teilnehmer oder dessen Krankenkasse dich regresspflichtig macht. Lieben Gruß Janaki
Hi Krishan,

deine Einverständniserklärung ist Papierverschwendung. Lies mal im XING Forum des BYV, was deine Einverständniserklärung juristisch wert ist. https://www.xing.com/net/pridd33eax/yogavidya/berufsstandisches-fur...

Gruß
Marco

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