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ERKENNTNIS - Symbol im LICHT des Verstehens

Jedes Wort das im Verstand ist muss mit Klarheit verstanden werden,
dass es eine Illusion ist.



Hören - auf die Stimme der Stille

Die Glückseligkeit des Selbst ist vollkommen und ewig; sie entsteht nur in völliger Freiheit und ist mit in der Materie bleibenden Mitteln nicht zu erlangen. Der Mensch sucht Glück in seinen Tätigkeiten und an Orten, die sich in der Welt seiner Vorstellung befinden, doch ruht das höchst Glück nur innen, im Herzen, von wo aus es an Frieden und Erfüllung teilhaben lässt. Dort ist es zwar schon immer vorhanden, muss jedoch durch spirituelle Übungen wie Pranayama (Atembewusstsein), Japa (Mantra-wiederholung) und Meditation oder durch göttliche Gnade enthüllt werden. Innere Glückseligkeit entsteht aus sich selbst und ist Eins mit dem Selbst. Der Mensch ist ein herrlich leuchtendes Geschöpf. Er ist ein Strahl des Höchsten Lichtes, ursprünglicher Teil des göttlichen Wesens. Die vollkommene göttliche Shakti (schöpferische Kraft) ist in ihm verborgen, und wird auch Chiti, Kundalini, Prana-Shakti genannt.

Die Wiederholung eines Mantras oder eines heiligen Namens ist Japa. Mantra ist die höchste und zugleich die leichteste Technik; es ist die heilige Schwingung des göttlichen Namens. Es ist noch nicht-differenziertes Bewusst-Sein der Natur des inneren Selbst. In diesem Zustand ist das Bewusstsein tatsächlich mit dem Mantra identisch. Es vibriert als Mantra in sich selbst.
Japa ist ein sehr einfaches Mittel, das unverzügliche Resultate bringt und seine Geheimnisse rasch preisgibt. Das Japa vermischt sich zuerst mit dem Prana (Atem) und dringt dann mit diesem zum Herzen vor. Das Mantra schafft im Prana eine elektrische Strömung, die Körper und Geist reinigt.
Wiederholt man das hörbar, so übt man nicht die höchste Form von Japa aus, in der der Sprecher und sein inneres Selbst als reines Bewusstsein vibrieren.
Von diesem Punkt aus ist das Mantra lediglich ein anderer Name für jenen vertieften Bewusstseinszustand, in dem die Hingabe zur Einheit von Bewusstsein und Gott geführt hat.

Mantra ist Gott in gestalteter Form - sein Name und seine Natur
unterscheiden sich nicht voneinander.

Shakti vibriert in dem Mantra, und wenn diese Schwingung sich dem Prana mitgeteilt hat, werden wichtige Entwicklungsprozesse ausgelöst. Auf normalen Bewusstseinsebenen ist die Macht des Mantras nicht zu erkennen. Sie ist gewaltig. Nur der erweckte Geist kann diese Kräfte erfassen. Bei der Ausübung des Japa sollte man sich eins mit dem Mantra fühlen. Swami Muktananda Paramahamsa, ein Siddha - Meister, sagt uns:

Wende dich deinem eigenen Selbst zu. Verehre das Sein in Dir. Stimme ein in das Mantra, das unablässig in Dir schwingt. Übe das Japa des eigenen Selbst. Gott wohnt in Dir als Du.

Das Japa des eigenen Selbst üben bedeutet, dass das Mantra, seine Gottheit und der das Mantra wiederholende Mensch in dessen Gemüt als Einheit vibrieren.

HAMSA - das Erkennen in Muttersprache

Stille spricht unaufhörlich; sie ist ein beständiger Fluss von Sprache, der durch Sprechen unterbrochen wird. Gesprochene Worte blockieren diese stumme Sprache.
Ramana Maharshi


Hamsa wird der Klang genannt, der durch die Reibung im Atem erzeugt wird. Hamsa birgt den Klang der universellen Sprache. HA mit dem Einatmen – SA mit dem Ausatmen, wieder und immer wieder. Es ist die ewige Pulsierung im Universum und sie existiert in allen Wesen. Bereits in Mutters Schoss konnten wir diesem Klang lauschen, und er ist uns vertrauter als die eigene Stimme.



Symbolisch gesehen ist die Mutter (Shakti) eine Jungfrau. Sie ist die Reinheit der Natur, aber von der Unreinheit der Unwissenheit bedeckt. Deshalb ist sie das verborgene Licht. Nur die Jungfräulichkeit eines Menschen lässt ihn das Licht ihrer Reinheit erkennen. Jungfräulich meint hier Unschuldigkeit, frei von Vorstellungen und Gedankenwellen, und es wird hiermit auf die Pashyanti-Dimension hingewiesen, die äusseren Sinne sind rein und ruhen in sich.

Sie ist der erste Impuls des Herrn, der zur Schöpfung, ihrer Entwicklung und ihrer Auflösung führt. Die Mutter herrscht auch über den Klang. Zu ihr gehören die Klänge SA und HA. Deshalb sagt man, dass Simha, der Löwe, ihr Reittier ist. SA steht für den Geist, HA steht für die Mutter auf allen Ebenen. Simha, der Löwe, ist das Zusammenspiel von Geist und Materie. In der Schöpfung wirkt dieses Zusammenspiel als pulsierendes Prinzip. Es ist dasselbe pulsierende Prinzip, das als Zentrum aller Lebewesen existiert.

Dieses pulsierende Prinzip wird durch den Klang SOHAM verehrt. SOHAM gilt als Gesang des Schwans, und der Schwan ist Hamsa. HAMSA, SOHAM und SIMHA stellen die verschiedenen Zusammensetzungen und Wirkungsweisen der Klänge SA und HA dar, über welche die Mutter regiert.

Sie ist die Energie, welche unserem Geist Kraft verleiht und es uns ermöglicht zu gehen, sprechen, essen und Arbeit zu vollbringen. Über die Symbolik dieses grossen Mantras sollte man kontemplieren. Während Meditierende den ursprünglichen Ton Soham erfahren, können auch die Schwingungen der verschiedenen Keimbuchstaben und der sie umgebenden Mantras erfahren werden.

alles weitere in meinem Blog....

Alles Liebe
sarvadevi

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