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In den Medien wird derzeit der Fall eines indischen Yogis diskutiert, der seit 70 Jahren ohne Essen lebt. Natürlich bezweifeln viele Menschen die Wahrheit. Die reinen Tatsachen sprechen jedoch eindeutig dafür. Der Yogi wurde zwei Wochen von 30 Ärzten in einem indischen Krankenhaus untersucht. Er wurde Tag und Nacht beobachtet. Die Ärzte bestätigten das Wunder. Als wissenschaftlich denkender Mensch kann man nur von der Faktenlage ausgehen. Und die spricht im Moment eindeutig für den Yogi.
 
Außerdem gibt es viele derartige Fälle, die allerdings bisher nicht so konsequent untersucht wurden. Und es gibt den Fall des schweizer Oberheiligen Nikolaus von Flue, der auch ohne Essen leben konnte. Das wurde damals im Mittelalter ebenfalls stark bezweifelt. Daraufhin wurde eine amtliche Kommission gebildet, die ihn vier Wochen lang ständig beobachtete. Sie kam zu den gleichen Ergebnissen wie die obige indische Ärztekommission.  Ich denke, wir können sowohl der schweizer als auch der Gründlichkeit der indischen Militärärzte vertrauen. Und es gibt als Drittes ja auch noch den Karmapa, der 1981 im Krankenhaus in Chicago die Existenz einer höheren Bewusstseinsdimension bestätigte, aus der heraus man die materiellen Gesetze übersteigen kann.

Für mich ist der Fall des Yogis eine Bestätigung der im wissenschaftlichen Gottesbeweis angestellten Überlegungen. Insbesondere deutet der Fall des indischen Yogis darauf hin, dass die Yogalehre vom Lichtkörper stimmt. Danach kann ein hochentwickelter Yogi bei seinem Tod seinen Körper dematerialisieren. Der indische Yogi hat es gesagt und es wurde durch die Untersuchen bestätigt, dass er Energie aus der höhere Dimension in Nahrung materialisiert und seinen Urin wieder dematarialisiert. Wenn ein Mensch seinen Urin dematerialisieren kann, ist es grundsätzlich auch mit dem ganzen Körper möglich. Ich verneige mich vor den spirituellen Fähigkeiten des indischen Yogis. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er unserer extrem materialistisch denkenden Welt einen so klaren Beweis für Wahrheit der Yogasicht geschenkt hat.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=6pGaCyhHUDg&feature=player_embedded
 
Im Anhang noch ein Verweis auf den Spiegelartikel und einige Zitate aus den (amerikanischen) Internetforen (mit Google übersetzt). http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,691857,00.html

In einem Krankenhaus in Ahmedabad im westindischen Bundesstaat Gujarat untersuchten in den vergangenen zwei Wochen etwa 30 Ärzte den Yogi Prahlad Jani, der seit mehr als 70 Jahren nichts aß und trank. Sie fanden keine Antwort auf die Frage: Wie funktioniert der Yogi, ohne zu essen und zu trinken?
Der extrem asketisch lebende Yogi Prahlad Jani hat seine indische Ärzte in Verlegenheit gebracht. "Wir wissen noch nicht, wie er überlebt", sagte der Neurologe Sudhir Shah nach dem Ende der zwei Wochen Rund-um-die-Uhr-Überwachung des 83-Jährige. Sie testeten ihn auf Herz und Nieren, seine Hirnfunktionen und führten eine DNA-Analyse und einen Hormonrezeptor-Tests durch.
Der 83-jährige Yogi gewinnt nach eigenen Angaben seine Energie ausschließlich aus der Meditation und den Yoga-Übungen. Die Yogi selbst sagt, dass die Göttin "Amba" ihm ein Loch in seinem Mund gezeigt hat, durch das er die Energie aufnehmen kann. Diese Eröffnung wurde bereits im Jahr 2003 von den Ärzten bestätigt. Um ihn zu testen, machten indische Militär-Ärzte eine Rund-um-die-Uhr-Beobachtung während eines zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt. Während dieser Zeit habe er keine Nahrung oder Wasser zu sich genommen, sagten die Forscher.

Diskussion:Aber das ist einfach unmöglich, erklärte Dr. Michael Van Rooyen vom Harvard's Brigham and Women's Hospital. Van Rooyen sagte, dass ein Mensch höchstens fünf oder sechs Tage ohne Wasser überleben könne. 
Was dieser Yogi tut wurde von Yogi's seit Jahrtausenden getan. Es ist eine erstaunliche Leistung. Unsere Physiker sind erst am Anfang unserer menschliches Potenzial zu verstehen.
Dies kann ein wirkliches Ereignis sein, wenn eine Person seine Energie aus anderen Quellen gewinnt.
Es kann wirklich ein Beispiel des Sieges des Geistes über die Materie sein. Diese Dinge haben
Erleuchtete seit dem Anfang der Zeit getan.
Was Dr. Michael Van Rooyen sagt, basiert auf der Wissenschaft, wie wir sie heute kennen. Ich habe persönlich Dinge in Indien erlebt, die die heutige Wissenschaft nicht erklären kann.
Dr. Van Rooyen hat keine Ahnung von den subtilen Gesetzen der Natur. Die Menschheit hat einen langen Weg vor sich. Wissenschaft und Religion werden eines Tages zusammenwachsen.
Ich bin ein biomedizinische Wissenschaftler und das ist absolut absurd.
Es ist wahr.
Ich bin mir nicht sicher, ob dies wahr ist oder nicht!
Ein klarer Beweis von vierzig Tagen Fasten kommt von Jesus.
Können wir wirklich diesen indischen Militärs vertrauen?
Sie behaupten, dass indische Militärs lügen? Es ist durchaus möglich, dass dies passiert ist.
Ich liebe diesen hinterhältigen Yogi.
Es gibt einige nicht so bekannte Tatsachen in der modernen Wissenschaft. Wissenschaft entwickelt sich jeden Tag. Was auf den ersten Blick unmöglich erscheint, kann auf den zweiten Blick real sein. Lass uns vernünftig sein und den Nachweis erstmal akzeptieren, anstatt den Yogi respektlos zu kritisieren. Wenn es wahr ist, ist er wirklich ein großer Yogi.

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g. schrieb (Zitat): Warum in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah, auch in Europa gibt es Menschen, die über Lichtnahrung sich ernähren, also weder essen noch trinken. Man muss kein Jogy sein, allerdings scheint es schon Fakt zu sein, dass diese Menschen ein etwas höheres Bewusstsein haben, auch in der Lage sind höhere Dimensionen anzuzapfen. Sowas sollte man allerdings nicht zum Spass machen, das könnte böse enden. Es ist schon eine Art von Initiierung erforderlich. Natürlich gibt es wie immer kritische Stimmen, oft sind das Stimmen, die im Grunde genommen nichts verstehen von dem, was und wie das abläuft. Es ist auf jeden Fall eine Art Spiritualität erforderlich, wichtig dabei auch vegane Kost, bis hin zur Rohkost. Für alle, die sich damit mal beschäftigen wollen, hier ein Llink, der von einem Wissenschaftler in der Schweiz handelt, Michael Werner, der das Experiment wissenschaftlich durchgeführt hat und bewiesen hat mit Lichtnahrung leben zu können.
http://www.info3.de/ycms/printartikel_1224.shtml

Nils: Danke G. für deinen Kommentar. Wir müssen nicht in die Ferne schweifen, wir können auch in Deutschland spirituell praktizieren. Ich lebe seit 22 Jahren als Yogi in der Nähe von Hamburg. Ich ernähre mich aber nicht nur von Licht. Ich esse gerne. Gerne auch Rohkost und vegetarische Gerichte. Das erhält den Körper gesund und den Geist klar.

Das Neue an Yogi Prahlad Jani ist, dass erstmalig ein Wissenschaftlerteam die Existenz einer höheren Bewusstseinsebene zweifelsfrei nachgewiesen hat. Wir sollten nicht nur ökologisch, sondern auch spirituell leben. Das ist meine Botschaft. Darum geht es letztlich.


Die Yogini, die ohne Nahrung lebt
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(Yogananda/Autobiographie eines Yogi, Seite 582ff, aus dem Internet)


Bald darauf erschien eine kleine Gestalt am Eingang - Giri Bala! Sie war in ein Tuch aus matter, goldfarbener Seide gehüllt. Im Schatten des über den Kopf geworfenen Tuches leuchteten ihre Augen. Wir waren bewegt, als wir ihr gütiges Antlitz erblickten, das von großer Selbst-Verwirklichung und Weltentrücktheit zeugte.

Durch eine bestimmte Yoga-Technik lädt sie ihren Körper mit kosmischer Energie auf. "Ich bin noch nie krank gewesen", erzählte die Heilige. "Ich schlafe sehr wenig, da Schlafen und Wachen für mich dasselbe bedeuten." Sie erklärte sich damit einverstanden, dass wir mehrere Photos und Filmaufnahmen von ihr machten. Schließlich hatten wir viele Bilder von der Frau, die seit über 50 Jahren ohne Nahrung und Getränke lebt, für die Nachwelt festgehalten.

Ihre Geistigkeit umgab sie wie ein leuchtender Schleier. Die kleine Heilige setzte sich mit gekreuzten Beinen auf der Veranda nieder. Obgleich man ihr das Alter anmerkte, wirkte sie nicht gebrechlich. "Ich bin die bescheidene Dienerin aller." Und verschmitzt fügte sie hinzu: "Meine Lieblingsbeschäftigung besteht darin, für andere zu kochen und ihnen das Essen zu servieren." Eine seltsame Beschäftigung für eine fastende Heilige, dachte ich.

"Sagt mir bitte, Mutter, ob es stimmt, dass Ihr ganz ohne Nahrung lebt? Ich möchte es gern aus Eurem eigenen Munde hören." "Ja, das stimmt." Sie schwieg einige Augenblicke, und ihre nächste Bemerkung zeigte, dass sie in Gedanken nachgerechnet hatte. "Seit ich zwölf Jahre und vier Monate alt war, bis zu meinem jetzigen 68. Lebensjahr - d.h. über 56 Jahre - habe ich weder gegessen noch getrunken."

"Aber irgend etwas nehmt Ihr doch zu Euch!" wandte ich ein. "Natürlich", sagte sie lächelnd, denn sie hatte mich sofort verstanden. "Ihr zieht Eure Nahrung aus den feineren Energien der Luft und des Sonnenlichts und aus der kosmischen Kraft, die durch das verlängerte Mark in Euren Körper einströmt.“ "Der heilige Yogananda weiß es." Sie stimmte mir in ihrer sanften, unaufdringlichen Art zu.

"Mutter, erzählt mir bitte etwas aus Eurem Leben. Unsere Brüder und Schwestern im Westen sind sehr daran interessiert." "Ich wurde hier in dieser waldigen Gegend geboren. Über meine Kindheit gibt es nichts Bemerkenswertes zu berichten, mit Ausnahme der Tatsache, daß ich einen unbändigen Appetit hatte. Im Alter von neun Jahren wurde ich verlobt. 'Kind', warnte mich meine Mutter des öfteren, 'bemühe dich, deine Eßgier im Zaum zu halten. Später wirst du in der Familie deines Mannes unter Fremden leben müssen; was soll man dort von dir denken, wenn du deine Tage mit nichts anderem als mit Essen zubringst?'

Das Unheil, das sie vorausgesehen hatte, traf ein. Ich war erst zwölf Jahre alt, als ich zu der Familie meines Mannes nach Nawabganj zog. Meine Schwiegermutter schalt mich morgens, mittags und abends wegen meiner Eßgier. Ihr Schelten war jedoch ein verborgener Segen, denn es rief meine schlummernden geistigen Neigungen wach.

Ein eiserner Entschluß wurde plötzlich in mir wach. Ich zog mich an einen einsamen Ort zurück, um zu Gott zu beten. 'Herr', flehte ich ohne Unterlaß, 'sende mir bitte einen Guru, der mich lehren kann, von Deinem Licht anstatt von Nahrung zu leben.' Dann fiel ich in Ekstase. Als ich wieder zu mir kam, machte ich mich in seliger Stimmung auf den Weg zum Nawabganj-Chat am Ganges.

Die Morgensonne schimmerte bereits auf den Wellen, als ich in den Ganges stieg, um mich wie vor einer heiligen Einweihung zu reinigen. Mein Meister erschien und sagte voller Mitgefühl, 'ich bin der Guru, der dir von Gott gesandt wurde, um deine flehentliche Bitte zu erfüllen. Dein ungewöhnliches Gebet hat Ihn tief bewegt. Von heute an sollst du nur noch von astralem Licht leben, denn die Atome deines Körpers werden vom nie versiegenden kosmischen Strom gespeist werden.'

Der Strand war menschenleer. Mein Guru weihte er mich in eine Kria-Technik ein, die den Körper unabhängig von grobstofflicher Nahrung macht. Diese Technik schließt ein bestimmtes Mantra und eine Atemübung ein, die jedoch so schwierig ist, daß die meisten Menschen sie nicht ausführen können.

Ich habe nie Kinder gehabt; ich bin seit vielen Jahren Witwe. Ich schlafe sehr wenig. Nachts meditiere ich, und am Tag mache ich meine Hausarbeit. Ich fühle in geringem Maße den Klimawechsel der verschiedenen Jahreszeiten. Krank bin ich niemals gewesen. Ich fühle nur wenig Schmerz, wenn ich mich versehentlich verletze. Ich habe keine körperlichen Ausscheidungen. Ich kann meinen Herzschlag und Atem regulieren. In meinen Träumen sehe ich oft meinen Guru und andere große Seelen."

"Mutter", fragte ich nachdrücklich, "aus welchem Grund seid Ihr ausersehen worden, ohne Nahrung zu leben?" "Um zu beweisen, daß der Mensch GEIST ist", sagte sie, während göttliche Weisheit aus ihrem Antlitz leuchtete.
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ich habe einen freund, der isst nur abends. dann nur obst und nüsse. am tage rennt er immer mit speziellem wasser rum und ist am trinken davon. heilt sich über die sonne, das licht. ist aber, so lang ich ihn kenne, gesund. nur zähne hat er nicht mehr alle, weil er die lieber ziehen, als behandeln lässt...
Diskussion in einem Internetforum
Es ist eine Yogatechnik
An alle Mitglieder des Knilz-Ordens
Der Name des Höchsten
Über das Gebet
Der Gottesbeweis
Jesus und Erleuchtung

Für mich trägt entscheidend zur Glaubwürdigkeit bei, dass es nicht der einzige gründlich untersuchte Fall ist. Es gibt auch die zitierte Yogini und den Schweizer Nikolaus von Flue. Außerdem wurde der Karmapa (tibetischer Erleuchteter, Stellvertreter des Dalai Lama) 1981 in einem Krankenaus in Chicago von westlichen Ärzten untersucht wurde. Sie bestätigten seine besonderen Fähigkeiten. Und es gibt die Erkenntnis der Quantenphysiker, dass eine höhere kosmische Energiedimension existiert. Damit kann ein Erleuchteter Kontakt aufnehmen. Die Gesamtbetrachtung der vorliegenden Erkenntnisse bringt mich dazu den Bericht der indischen Ärzte für glaubhaft zu halten.
Na ja, vielleicht sollte man auch mal etwas kritischere Quellen zu dem Vorgang beäugen:

http://www.rationalistinternational.net/article/20031201_en.htm

Gruß

M.
Hallo,
naja, das ist aber auch überhaupt kein Beweis des Gegenteils. Die von Dir verlinkte Seite schreibt so schön: "It is absolutely impossible that it is true - if it was, it would disprove the laws of physiology and we would have to rewrite our scientific text books!" Das mussten wir in den letzten Jahren immer wieder. Zum Beispiel war es eine jahrezehntelange Doktrin der Neurologie, dass sich nach Hirnverletzungen keine neuen Zellen bilden können. Heute wissen wir - sie können es doch, wenn auch in begrenztem Umfang und an umschriebenen Lokalisationen. Es gibt innerhalb der Scientific Community eine Vielzahl unbewiesener Glaubenssätze, und die Art, mit der solche Gesellschaften mit für sie nicht verständlichen Phänomenen umgehen, erinnert häufig an religiösen Fundamentalismus. Ich würde mir eine grössere Offenheit gerade auch den noch nicht erklärlichen Phänomenen gegenüber wünschen - denn hier liegen die Grenzen unseres bisherigen Wissens und hier können wir sie ausdehnen. Wenn wir immer nur in Gebieten forschen, die wir ohnehin schon kennen (oder zu kennen glauben), und Phänomene bewusst ausklammern, die uns unverständlich sind, werden wir nicht viel Neues entdecken. Der Mensch hat als gesamtorganismisches Wesen sicherlich noch viel mehr Potentiale, als es die heutige Medizin und Physiologie glaubt (ich benutze den Begriff "glaubt" bewusst). Bis in die 30er galt es z.B. als unmöglich, autonome Körperfunktionen wie z.B. Hautleitfähigkeit, willentlich zu beeinflussen. Heute wissen wir durch die Biofeedbackforschung, dass dies ohne weiteres möglich ist. Zu diesen Entdeckungen haben übrigens zahlreiche Yogis, wie z.B. Swami Rama, beigetragen, die mit westlichen Instituten kooperiert haben. Und bis heute konnten wir die daraus gewonnen Erkenntnisse so weit verfeinern, dass wir sogar die Elektrophysiologie unseres Gehirns durch Neurofeedback gezielt beeinflussen können. Zahlreiche Universitäten (z.B. Tübingen, Zürich) publizieren dazu und belegen die Wirksamkeit bei Aufmerksamkeitsstörungen, zur Anfallsprophylaxe etc.
Ich fürchte, wenn wir immer den "rationalitischen Gesellschaften" vertrauen würden, hielten wir die Erde heute noch für eine Scheibe. Zum Glück gab es immer wieder Menschen, die sich über den Tellerrand konventioneller universitärer Studien hinausgeblickt haben.
Und zum vorliegenden Fall des Yogi Prahlad: Er stellt sich einer wissenschaftlichen Untersuchung - das ist doch genau, was von Skeptikern in der Regel gefordert wird. Ich denke, dass jeder Allgemeinmediziner in der Lage sein wird zu beobachten, ob der Proband während eines definierten Zeitraums isst, trinkt oder ausscheidet, warum also dieses Misstrauen? Wenn die Beobachtungen die Aussagen des Yogi falsifizieren, ok, dann wissen wir es. Wenn sie es nicht tun, gibt es Interessantes zu lernen.
Om Tat Sat - Andreas
Richtig, und von dieser wissenschaftlichen Untersuchung sollte man einige Begleitumstände zur Kenntnis nehmen:

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Prahlad_Jani
Der Verweis auf die Atheisten-Webseiten bringt uns nicht weiter. Ich habe das im Juni alles gründlich mit den Atheisten diskutiert. Die Diskussion kann jeder nachlesen: http://knol.google.com/k/nils-horn/yogi-lebt-ohne-nahrung-essen-und...

Letztlich bestätigen sogar die Atheisten-Webseiten, dass es bei Prahland Jani keinen ernsthaften Verdacht gibt. Ich bin den Atheisten dankbar, dass sie den Fall gründlich untersucht haben. Wenn sie nichts finden, können wir davon ausgehen, dass Prahlad Jani die Wahrheit gesagt hat. Wir haben hier den ersten Fall, mit dem die Atheisten offensichtlich nicht fertig werden. Wie erfreulich für alle spirituell orientierten Yogis. :-))
Mich machen diese Lichtessen- und Lichtfastendiskussionen stets aufs neue traurig: als ich noch Medizinstudentin war, hatten wie eine anorektische Mitstudentin am UK-Charlottenburg (Berlin), die einen Fastenversuch nach Jasmuheen damals (das war Mitte der neunziger) nicht überlebte. Da sie aber sowieso schon zu Beginn untergewichtig war, ist sie an Leberversagen gestorben. Ich erinnere mich gut daran weil unsere Dozentin zufällig die behandelnde Notärztin war (damalige Station 21). Ich habe selten eine so leise sprechende Dozentin erlebt wie damals, mit gleichzeitig derartig agressiven Worten zu den „Hinterleuten“, die nie belangt wurden. Einer unserer damaligen Kommilitonen hat damals spontan eine Webseite dazu geschrieben, die ist aber inzwischen offline, war aber > 10 Jahre online. Ich weiß den Namen der Mitstudentin nicht mehr, kannte sie auch nur vom sehen, aber mittlerweile ist bekannt dass mindetsens 3 weitere Leute an diesen absurden Fastenversuchen verstorben sind und es auch schon Verurteilungen von Anstiftern in Australien gab.

21 Tage nur Saft zu trinken oder Tees ist für einen gesunden Menschen zu schaffen. Der Weltrekord im völligem Wasserentzug liegt bei 18 Tagen.

Dass auf Dauer aber ein Mensch essen und trinken muss, ist ganz einfach an mehreren für jeden zu prüfenden Tatsachen erkennbar: jeden Monat wächst unser Kopfhaar im Schnitt um 10 mm, wir verlieren jeden Tag 2 Gramm Hautschuppen, unsere Wasserbilanz ist negativ genauso wie unsere Kohlenstoffbilanz. Daher gibt es kein Leben ohne Ausscheidungen und oder Aufnahme chemisch gebundener Energie in der Nahrung. Bei praktisch allen heute lebenden Personen, die behaupten sich von Licht zu ernähren (und dies immer irgendwie kommerziell nutzen) gibt es entweder keine sicheren Belege, oder es liegen Beweise für Betrug vor (Ellen Greve, Wiley Brooks oder Rattan um drei Namen zu nennen). Der Antrhoposoph Werner verlor bei einem Test 2,6 Kilo und bei ihm konnte man klar zeigen, dass seine Aussagen nicht stimmen. Bei dem Prahlad Jani liegen keine Daten aus 2010 vor, nur Behauptungen, und zwar aus seiner Unterstützerszene. Unabhängige Beobachter boten sich an, wurden aber als Beobachter merkwürdigerweise nicht zuglassen – sie hätten die Untersuchung glaubwürdiger gemacht. Die Daten zu einem Fastenversuch aus dem Jahre 2003 liegen auf privaten Webseiten zum Teil vor. Es gibt keine wissenschaftlich zu nennende Veröffentlichung. Schaut man sich die Daten (Blutwerte) genauer an, so ist erkennbar dass der Mann Anzeichen der beginnenden Hungeradaptation zeigt, mit den typischen Blutwerten dazu. Wenn man ganz genau hinsieht (auf die Tabelle, die in dem Esowatch-Artikel wiedergegeben ist), dann sieht man, daß der Mann am 21.11.2003 offenbar eine Infusion bekommen hat oder erheblich getrunken hat. Die Angaben zum Körpergewicht werden geheimgehalten. Die Videokamerabilder sind oft unbrauchbar, weil die Untersucher (die einer religiösen indischen Ärztevereinigung angehören – die das Fasten als therapeutische Maßnahme fördern möchte) bei den Untersuchungen sich genau zwischen P.J. und Kamera stellen und ihn so verdecken. Ausserdem konnte PJ täglich baden. Er konnte so Badewasser trinken, und kleine Mengen Urin ins Badewasser abgeben – wenn er es gewollt hätte. Es gibt keinerlei Berichte über nachträgliche Untersuchungen des Badewassers.

Angela
Danke für deine Anmerkungen. Natürlich haben Atheisten viele Zweifel und finden sehr kreativ viele Gegenargumente. Wie zum Beispiel Baden, unscharfe Videobilder. Ich stelle jedoch fest, dass es im Moment keinen ernsthaften Hinweis auf einen Betrug gibt. Alle Argumente der Atheisten überzeugen nicht wirklich. Ich bin aber kein Dogmatiker. Wir sollten die Dinge beobachten und darüber diskutieren. Ich persönlich bin ein Freund des Essens. Ohne Essen zu leben sollten wir hochentwickelten Yogis überlassen. Sie können es ohne Gesundheitsschäden tun. Für normale unerleuchtete Menschen ist es ein Irrweg. Insofern stimme ich dir zu.
Demnächst im Kino :

der Film zur Diskussion : AM ANFANG WAR DAS LICHT

http://www.sein.de/spiritualitaet/energiearbeit/2010/am-anfang-war-...
Der Fastenversuch des indischen Yogis Jani ist zwar höchst bemerkenswert, ich möchte aber darauf hinweisen, dass hier keine unmittelbare Verbindung zu Lichtnahrung besteht. Der Versuch zeigt zunächst nur, dass ein Mensch 10 Tage ohne Essen und Trinken gut überleben kann. Da auch Nicht-Yogis noch längere Zeiträume ohne Essen und Trinken überlebt haben, und Yogi Jani zweifellos ganz außerordentliche Fähigkeiten besitzt und seinen Körper wohl ein Leben lang in Enthaltsamkeit trainiert hat, liegt das für mich durchaus im Bereich des Vorstellbaren, auch ohne Schwindel.
Ein Hinweis auf Lichtnahrung wäre diese Untersuchung aber nur dann, wenn sein Körper während dieses Fastens auch genährt worden wäre, wenn er keinen Mangel gelitten hätte. Da sprechen aber die Daten, die der leitende Arzt in http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_master1.ppt zusammengestellt hat, eine andere Sprache. Jene Laborwerte, die Austrocknung und Nahrungsmangel anzeigen, haben sich laufend erhöht und den Normbereich deutlich überschritten. Auch hat Herr Jani 4kg an Gewicht verloren. Damit kann nicht von einem Nachweis für Lichtnahrung gesprochen werden. Wenn Herr Jani tatsächlich schon Jahrzehnte nichts gegessen und getrunken hätte, dann wäre das Fasten im Spital keine besondere Umstellung gewesen und Laborwerte und Gewicht hätten einigermaßen konstant bleiben müssen.
Im Film "Am Anfang war das Licht" wird der Eindruck erweckt, der Zustand von Herrn Jani wäre während des ganzen Fastens normal geblieben. Das trifft aber so nicht zu.

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